NLA-Handball

Der TV Endingen verliert gegen Pfadi Winterthur deutlich mit 21:30

Auch gegen Pfadi Winterthur konnte Endingen keine Zeichen setzen, um sich vom letzten Tabellenplatz loszulösen. Zu Hause verliert Endingen gegen Winterthur gleich mit 21:30 und bleibt somit auf dem letzten Platz kleben.

Schon in den ersten Spielzügen wurde klar, dass der TV Endingen ein schweres Spiel vor sich hatte. Die Gäste aus Winterthur stellten sich offensiv 4:2 in die Abwehr und störten die gegnerische Offensive früh in ihrem Aufbauspiel. Die Handballfans kamen auf ihre Kosten, spielte Pfadi doch effektiv, schnell, überraschend und zeigte deutlich Klassehandball.

Langsame Startphase

Der TV Endingen tat sich anfangs schwer im Angriff. Die Aufbauer konnten keine Lücken finden. Gal Adamcic hatte grossen Drang aufs Tor und verstand es immer wieder, die Abwehrspieler auf sich zu ziehen. Die anfängliche Unsicherheit legte sich mit der Zeit und die Endinger spielten immer sicherer auf.

Flügelspieler unterschiedlich belastet und genutzt

Während Pfadi Druck von allen Positionen machte, zeigten sich die Endinger doch sehr unterschiedlich. Während Lukas Schubnell eine tolle erste Halbzeit bot, aktiv mitspielte und seine Chancen nutzte, verhungerte Tano Baumann links aussen und konnte erst in der zweiten Spielzeit zeigen, dass er reaktionsschnell zu spielen weiss. Lars Mallien bot eine tolle zweite Halbzeit, ihm gelang ein toller Konter.

Claudio Boccarelli im ersten Einsatz

Torhüter Boccarelli überzeugte in seinem ersten Einsatz, er brachte Ruhe in seine Vorderleute, liess sich durch kleinere Fehler nicht irritieren und ergänzte so das Torhüterteam erfolgreich. Er zeigte eine tolle Leistung im Tor und musste sich oft nur durch den Nachschuss geschlagen geben. Mit einem respektvollen 10:17 zogen die Teams zur Pause in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete der TV Endingen lockerer und beherzt. In der Defensive packten die Endinger besser zu und hatten den gegnerischen Angriff besser unter Kontrolle. Nach einer ansprechenden Startphase flachte der eigene Angriff leider wieder leicht ab.

Die eigenen Veränderungen in der Aufstellung brachten grössere Unsicherheiten im Team, die Fangfehler häuften sich. Das zweite schwere Spiel innerhalb von vier Tagen hinterliess deutliche Spuren. Gegen Ende klappte nicht mehr viel. Das energische letzte Tor von Simon Wittlin war ein versöhnliches Ende einer schwierigen Aufgabe für den TV Endingen. Beide Teams trennten sich mit einem 21:30.

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