Trotz schwerwiegenden Absenzen – unter anderem fehlten die beiden Hauptangreifer Kevin Hagen und Sascha Hagmann wegen Verletzungen – konnten die Oberentfelder Faustballer am dritten Spieltag in der Nationalliga A zwei wichtige Siege ins Trockene bringen und sich die ersten vier Zähler der laufenden Saison gutschreiben lassen. Diesen Schwung will das Team von Christian Zbinden in die Heimrunde vom kommenden Samstag mitnehmen. Auch in den Duellen gegen Widnau und gegen Vordemwald sollen wieder Punkte her. Doch ganz so einfach wird das nicht.

„Sowohl Widnau als auch Vordemwald sind sehr gut in die Saison gestartet und werden nicht leicht zu schlagen sein“, so Trainer Zbinden. Widnau schätzt der Mann an der Seitenlinie etwas stärker ein. „Sie haben zwei spielstarke Angreifer und in der Defensive stehen ihnen viele Spieler auf hohem Niveau zur Verfügung, die viel kompensieren können falls nötig. Wir müssen versuchen, ihre Schläger zu beschäftigen und dürfen uns keine unnötigen Eigenfehler leisten.“ Zbinden erwartet gegen den aktuellen Tabellendritten ein hartumkämpftes Spiel. Die Oberentfelder können dabei erstmals in dieser Saison auf die Hilfe von Routinier Dominik Gugerli zählen. Er kehrt aufgrund der Ausfälle von Hagen und Hagmann ins Team zurück und wird gemeinsam mit Nicolas Schwander das Angriffsduo bilden.

Personalsorgen etwas entschärft

Obwohl Vordemwald mit sechs Punkte aus sechs Spielen besser in die neue Saison gestartet ist als die Oberentfelder sollten die Jungs von Christian Zbinden das Kantonsderby gewinnen – zumindest auf dem Papier. Doch der Trainer warnt davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, denn er hat die Vordemwalder am letzten Spieltag beobachtet. „Sie spielen sehr solide und sind in der Lage, auch taktisch klug zu agieren. Das macht sie auch für uns zu einem gefährlichen Gegner“, ist Zbinden überzeugt.

Neben Dominik Gugerli wird am kommenden Samstag auch Brian Häfliger nach überstandener Magendarm-Grippe wieder aufs Feld zurückkehren. Damit sind die Personalsorgen der Oberentfelder, bei denen am letzten Spieltag gar Trainer Christian Zbinden als Spieler ins Geschehen eingreifen musste, vorerst wieder etwas entschärft worden.

Frauen treffen auf Diepoldsau und Schlieren

Am Sonntag stehen dann auch die NLA-Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg im Einsatz. Das Team von Trainer Benjamin Marti-Suter bestreitet in Diepoldsau die dritte Runde und trifft dabei sowohl auf den Gastgeber Diepoldsau als auch auf die aktuellen Tabellenzweiten aus Schlieren. Mit zwei Siegen könnten die Oberentfelderinnen einen Schritt nach vorne machen und den zweiten Rang hinter dem derzeit stärksten Team Jona ins Visier nehmen.