NLB Handball

Der STV Baden unterliegt RTV 1879 Basel auswärts mit 28:40

Der Ligaprimus wird den Erwartungen gerecht und setzt sich gegen den Zweitplatzierten klar durch. Baden bleibt einzig der Trost, es nächstes Mal besser zu machen.

Spielbeginn, 0:1 Bühler, Fehlwurf Jurca, 0:2 Zuber, Parade Wyss gegen Goepfert, 2 Minuten gegen Goepfert, Fehlwurf Hochstrasser – Parade Pazemeckas, Fehlwurf Hock, Tor durch Jurjevic. Gespielt? Schlappe 3 Minuten!

Ein guter Badener Start, dem leider nichts Gleichwertiges mehr folgte. Stattdessen war Torhütereinschiessen angesagt: Paraden Pazemeckas gegen Bühler, Bolliger und Zuber. 

Ohne Verteidigung geht es nicht

Nach den ersten vier Minuten war nur noch ein Team auf dem Feld zu sehen: Der RTV Basel, der den Aargauern brutal aufzeigte, dass ohne funktionierende Verteidigung auch im Angriff kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die Badener Defensivabteilung kam Mal für Mal nicht nur einen, nein, gleich mehrere Schritte zu spät und liess sich ohne Umstände vernaschen.
 
Was die Basler in einen derartigen Spielrausch geraten liess, dass der Doppelflieger nicht lange auf sich warten liess. Jeder Basler konnte sich ungehindert entfalten, und ihr Torhüter, mit einer 43-Prozent-Quote, trug seinen Teil dazu bei!
 
Merksatz für Städtli 1: Das Kämpfen beginnt in der Verteidigung, und das wurde schmerzlich vermisst! Kein Spieler brachte seine Normalleistung in die Defensive ein, die als Ganzes regelrecht Schiffbruch erlitt.

Was sind die Folgen? 

Dabei hatte sich das Team so viel vorgenommen, und um doch noch etwas Positives zu erwähnen: Fabian Schmid (5/7), bereits vor einer Woche mit zwei ganz wichtigen Toren, brachte es in seinen 14 Spielminuten auf satte fünf Tore – Gratulation.
Eine grosse Frage steht im Raum: Was macht der STV aus diesem Resultat? Verschiedene Verhaltensweisen sind denkbar:

  • vorerst versuchen, diese Niederlage zu verdauen
  • dann schauen, dass man den zweiten Platz beibehalten kann
  • erst dann an eventuelle Aufstiegsspiele denken
  • und dann vor allem an sich arbeiten

Am 14. April geht es weiter 

Nun aber zuerst in die Osterwoche eintauchen, trainieren und gemeinsam versuchen, dieses Spiel zu verarbeiten. Dazu hat das Team bis am 14. April Zeit, denn erst dann geht es auswärts in Stans gegen den fast gesicherten Aufsteiger. Anschliessend das Auswärtsspiel in Winterthur gegen Yellow (21.04.18), dann das Derby gegen den SCS (28.04.18) und am 5. Mai 2018 das letzte Heimspiel der regulären Saison 2017/2018 gegen den TV Birsfelden.

Ein happiges Programm gegen fast lauter abstiegsgefährdete Teams, die alles Erdenklich geben werden, um zu Punkten zu kommen. Sehr schwere Aufgaben für Städtli 1. Will man aber diese Saison an den Aufstiegsspielen teilnehmen und nicht nur eine Statistenrolle spielen, sind das supergute Spiele, die einen fordern und fördern

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