Handball

Der STV Baden gibt gegen Birsfelden den Sieg aus der Hand

Der STV Baden verliert ärgerlich gegen Birsfelden.

Der STV Baden verliert ärgerlich gegen Birsfelden.

Städtli 1 gerät in der zweiten Halbzeit gegen den TV Birsfelden aus dem Tritt, was die Badener von der Siegstrasse abbrachte. Am Ende resultierte eine ärgerlich knappe Niederlage.

Das zweitletzte Heimspiel der gründlich verkorksten Saison 2015/2016 bestritt Städtli 1 in bemerkenswerter Aufstellung: Spielertrainer Björn Navarin fehlte aus familiären Gründen, dafür standen Spieler auf dem Feld, die man verletzungsbedingt teils länger nicht mehr dort gesehen hatte: Lukas Maag betätigte sich hinten Mitte als Regisseur, während Yanick Schläpfer am linken Flügel auflief und mit Macht seinen ersten Torerfolg 2015/2016 suchte.

Ergänzt wurde das 12-Mann-Kader mit zwei Spielern der zweiten Mannschaft: Fabian Schmid hatte bereits einmal NLB-Luft geschnuppert, während Nino Müller in der Aue sein Nationalliga-Debüt erlebte.

Die ersten 30 Minuten verliefen für die Gastgeber durchaus nach Wunsch. Nach anfänglichem Abtasten gelang Städtli 1 in der 11. Minute der Ausgleich, dem in der 22. Minute die erste Badener Führung folgte.

Auch wenn das letzte Tor eine Sekunde vor dem Pausenpfiff den Gästen gelang: Das 15:12 machte berechtigte Hoffnung auf einen sicheren Heimerfolg.

Dass es dann doch anders herauskam, ist sicher nicht dem Publikum anzulasten. Das sorgte in den zweiten 30 Minuten lautstark für Stimmung, feierte die Big Saves von Marco Wyss ebenso wie das erste Saisontor von Yanick Schläpfer und feuerte das Heimteam unermüdlich an.

Nur entglitt den Badenern zusehends die Kontrolle über das Spielgeschehen, während Birsfelden, angeführt von einem brandgefährlichen Mads Boie Thomsen, weiterhin am Ball blieb.

Die Nummer vier der Gäste bediente seine Mitspieler immer wieder mit blitzschnellen, punktgenauen Pässen und hebelte so die Verteidigung von Städtli 1 Mal für Mal aus – während sich auf der Gegenseite die Fehlpässe und Holzschüsse häuften.

So kam es, wie es kommen musste: Birsfelden glich aus, ging in Führung und schaffte es schliesslich in der superhektischen Schlussminute, das entscheidende Tor mehr mit Hängen und Würgen über die Zeit zu bringen.

Tja, ärgerlich. Baden fehlten in der zweiten Halbzeit einfach die nötige Kraft und Abgeklärtheit, um die offensichtlich vorhandenen Chancen in einen klaren Heimsieg umzumünzen. Man darf davon ausgehen, dass Staff und Spieler alles unternehmen werden, um das in den prestigeträchtigen Partien am Mittwoch auswärts und am Samstag zu Hause besser zu machen.

Dann streitet man nicht mit einem Tabellennachbarn um die goldene Ananas, sondern möchte gegen die beiden NLA-Aufstiegskandidaten eine möglichst gute Figur machen. Vor allem auf die Heimpartie gegen den TV Endingen darf man sich da freuen!

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