«Wir haben eine sehr disziplinierte Leistung gezeigt», resümiert Thomas Jent, Trainer des FC Baden. Im Direktduell der beiden besten Vorrunden-Teams der 1. Liga Gruppe 2 gab es weder einen Sieger, noch Tore zu bewundern. Der Spitzenkampf zwischen dem FCB und der U-21 des FC Luzern endete 0:0. «Wir konnten nicht unser Spiel aufziehen und mussten viel Defensivarbeit verrichten», erklärt Jent. «Jeder Spieler ist ans Limit gegangen und wir haben nichts zugelassen», fügt der zufriedene Trainer an.

Die jungen Luzerner starten aufsässig – mit dem Selbstvertrauen eines Leaders – in den Spitzenkampf und versuchen, die Gäste gleich von Beginn an unter Druck zu setzen. Die spielerischen Vorteile können die Gastgeber jedoch noch nicht in wirkliche Chancen ummünzen. Lediglich nach zehn Minuten prallt ein Kopfball in Folge eines Eckballs an die Latte. Ansonsten hat Baden defensiv alles unter Kontrolle. Die Gäste starten äusserst geduldig in die Partie und versuchen in der Startphase, mit defensiver Stabilität zum Erfolg zu kommen.

Diese Geduld zahlt sich im Verlaufe der ersten Hälfte aus. Die Badener kommen immer besser in die Partie. Das Spiel gestaltet sich ausgeglichener. Nach einer Phase, in welcher sich die beiden Teams gegenseitig neutralisierten, tauchen die Badener dank einem kämpferischen Auftritt vermehrt in der Nähe des gegnerischen Strafraums. Doch auch die Gastgeber verteidigen sicher. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatten beide Teams Chancen, die Führung zu erzielen.

Defensiv nichts zugelassen

Gleiches Bild zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Badener ziehen sich vorerst zurück, während die Luzerner gleich wieder versuchen, den Druck hoch zu halten. Davon können sich die Badener in Umgang zwei jedoch weniger gut lösen. Die Hausherren erarbeiten sich mehr Chancen. Tore fallen allerdings keine – auch dank FCB-Goalie Alpay Inaner, der sich einige Male auszeichnen kann. Die Gäste stehen in der Verteidigung weiter solide.

Die Badener können mit diesem einen Punkt durchaus zufrieden sein. Die Luzerner haben mehrfach bewiesen, weshalb sie seit längerem auf dem Leaderthron Platz genommen haben. Die Esp-Truppe liess defensiv jedoch nichts zu. Durch das Unentschieden bleibt der FCB zudem auf dem zweiten Rang.

Zum Abschluss der Vorrunde erwartet den FC Baden ein besonderes Heimspiel. In der nächsten Meisterschaftspartie der 1. Liga trifft die Mannschaft von Trainer Thomas Jent zu Hause auf den FC Muri. Das Aargauer Derby findet am Samstag, 5. November, im Esp statt. Das letzte Heimspiel des FCB vor der Winterpause beginnt um 16:00 Uhr.

Telegramm:

Luzern II – Baden 0:0

Allmend. – 150 Zuschauer. – SR Hajdarevic, Uysal, Moreno Romero.

Luzern II: Enzler; Bender, Sarr, Njau, Sidler; Nguyen (75. Hoxha), Voca, Rüedi; Ulrich, Kameraj, Vargas (84. Riedmann).

Baden: Inaner; Samson (80. Dzelili), Matovic, Gloor, Muff; Weilenmann, Ladner (90. Schär), Cardiello; Antic, Bijelic, Stump (67. Laski).

Bemerkungen: Baden ohne Franek (gesperrt), Lugo, Gasane, Mooser, Imsirovic (verletzt), Berz, Girardi, Golaj (nicht im Aufgebot). Luzern II ohne Devcic, Knezevic, Miranda, Arnold, Emini, Wolf, Ugrinic, Shabani, Binaku (alle abwesend). – Verwarnungen: 40. Ladner, 67. Stump, 70. Laski (alle Foul), 86. Bijelic (Unsportlichkeit).

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker: