NLA-Handball

Der Schnauz bringt (noch) kein Glück – der TV Endingen wartet auch im «Movember» weiter auf seinen ersten Saisonsieg

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Das Punktekonto des TV Endingen wächst am Samstag auch gegen den BSV Bern (24:31) nicht an. In der 11. Partie der NLA-Hauptrunde kassieren die Surbtaler die 9. Pleite – dafür spriessen beim NLA-Aufsteiger die Schnurrbärte.

In den Reihen des TV Endingen ist die Enttäuschung nach der 24:31-Niederlage gegen den BSV Bern gross. Nach der neunten Pleite im elften Saisonspiel hadern sie beim NLA-Aufsteiger über vergebene Chancen – und das zurecht.

Die Gäste des Siebtplatzierten aus Bern, die sich derzeit fernab ihrer Bestform befinden, wären an diesem frühen Samstagabend in der GoEasy Arena zu packen gewesen.

Hätte, wäre, wenn. Lagen die Endinger zur Pause noch knapp mit 11:12 zurück, gestaltete sich das Endergebnis mit sieben Treffern Unterschied doch deutlich. «Wir kriegen es in den entscheidenden Phasen bisher nicht hin, unsere Fehlerquote genug tief zu halten», sagt Kreisläufer Simon Wittlin und fügt an: «In diesen Momenten fehlt unserem jungen Team sicher auch die Erfahrung.»

Unmittelbar nach der Schlusssirene hatte der 33-jährige Routinier den enttäuschten Topskorer Claudio Vögtli getröstet. «Es ist unglaublich bitter, so zu verlieren. Unsere Torhüter halten unglaublich wichtige Bälle und wir zeigen uns in der Offensive nicht erkenntlich dafür», sagt Vögtli.

Tatsächlich machten sowohl Vit Schams als auch Dennis Grana mit je sieben Paraden und Abwehrquoten von 30 beziehungsweise 34 Prozent eine gute Partie.

Es ist «Movember» beim TV Endingen

Für Aufsehen sorgen abseits des Spielgeschehens auf der Platte gleich mehrere Endinger mit ihrer auffälligen Gesichtsbehaarung. Der «Movember» (siehe Box) hat auch im Surbtal Einzug gehalten. Kreisläufer Leonard Pejkovic und Wittlin, Captain Christian Riechsteiner und der verletzte Rückraumspieler Sven Schafroth fallen mit ihren Schnurrbärten auf.

«Ein paar von uns, die ein wenig Haare unter der Nase haben, nehmen am ‹Movember› teil. Den schönsten Schnauz hat Sven», sagt Pejkovic.

Dem pflichtet Vögtli bei. Er selber trägt «nur» einen Dreitagebart. «Ich finde es cool, wenn da einige mitmachen. Aber mein Ding ist so ein Schnauz nicht», sagt der TVE-Topskorer.

«Ende Monat kommt er dann wieder weg. So wahnsinnig sexy finde ich mich damit jetzt auch nicht», kommentiert Wittlin lachend.

Sexyness ist bekanntlich sehr subjektiv. Glück gebracht haben die Schnurrbärte dem TV Endingen objektiv bisher nicht. Gepunktet haben die Surbtaler im November nämlich noch nicht.

Der Schnauz bald als Glücksbringer?

Aber wer weiss, vielleicht ändert sich das am kommenden Samstag. Dann trifft der TVE auswärts auf Schlusslicht RTV Basel (Anpfiff: 18 Uhr). Und vielleicht entscheidet sich bei einem allfälligen Sieg ja der eine oder andere Schnurrbartträger dafür, seinen Schnauz als Glücksbringer nicht zu rasieren.

Den ausführlichen Matchbericht zur 24:31-Niederlage des TV Endingen gegen den BSV Bern finden Sie hier.

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