Fussball
Der SC Zofingen rüstet für die nächste Saison nochmals auf

Für den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga hat es dem SC Zofingen zwar nicht ganz gereicht, Gründe, um die Saison 2014/15 in einem würdigen Rahmen abzuschliessen, gab es trotzdem genügend.

Michael Wyss
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Der ehemalige Schöftler Rafed Bayazi (rechts) wird in der kommenden Saison den SC Zofingen verstärken.

Der ehemalige Schöftler Rafed Bayazi (rechts) wird in der kommenden Saison den SC Zofingen verstärken.

OTTO LUESCHER AARAU

«Jetzt haben es alle verdient, einige Tage auszuruhen, damit wir am 29. Juni wieder mit vollen Energiespeichern in die Vorbereitung starten können», erklärt SCZ-Sportchef Mauro Nembrini. Auch der Vorstand und das Umfeld der ersten Mannschaft können sich gemütlich zurücklehnen und die schönen Sommertage geniessen, denn das Kader für die kommende Spielzeit steht bereits.

Den Thutstädtern ist es gelungen, die fünf feststehenden Abgänge quantitativ und auch qualitativ zu kompensieren. Nicht mehr dabei sein werden Ende Juni Adrian Hoppler (aus beruflichen Gründen), Pascal Widmer (gegenseitiger Entscheid) sowie Nikos Rippstein, Marko Ravlic und Ruben Da Costa, von denen sich der SCZ aus sportlichen Gründen getrennt hat.

Mit ins Boot geholt haben die Zofinger im Gegenzug die beiden Schötzer Jose Mamone (Innenverteidiger) und Gregory Gemperle (Aussenläufer), den Suhrer Dario Dussin (zentraler Mittelfeldspieler), den Lenzburger Rafed Bayazi (Stürmer) und Dominik Sieber (linker Aussenläufer) vom FC Rothrist. «Insgesamt konnten wir das Team noch einmal verstärken», ist Mauro Nembrini überzeugt, «wir haben nicht zuletzt darauf geachtet, dass wir vor allem Akteure engagieren, die auf mehreren Positionen einsetzbar sind.»

Eine Qualitätssteigerung dürfte die Mannschaft von Trainer Nino Lombardi mit ihrer Neuverpflichtung speziell im Offensivbereich erzielt haben. «Wir dürften so noch mehr Druck nach vorne ausüben können», glaubt Mauro Nembrini. Bleibt nach Schlussrang zwei in der Saison 2014/15 für die kommende Spielzeit also nur ein Ziel? «Wir gehören in die 1. Liga und wollen auch wieder in die 1. Liga», erklärt der Projektleiter aus Zofingen unmissverständlich, «dieses Jahr war es vielleicht einfach noch zu früh.»

Um die exakten Zielsetzungen bekannt zu geben, wollen die Zofinger aber zuerst noch die Gruppeneinteilungen, die am 26. Juni bekannt gegeben werden, abwarten, «denn wenn du Pech hast, kannst du auf einen Gegner wie Bellinzona treffen – und dann wird es mit dem Aufstieg relativ schwierig», so Nembrini.