Challenge League

Der «Nganga Style» sorgt für Glücksgefühle beim FC Aarau

Der gebürtige Kongolese hatte im Dress des FCA zuletzt viel zu jubeln.

Igor Nganga

Der gebürtige Kongolese hatte im Dress des FCA zuletzt viel zu jubeln.

Verteidiger Igor Nganga verzückt die Fans des FC Aarau mit seinen Toren. Nach dem 2:0-Cup-Sieg gegen die AC Bellinzona bleibt er vor dem Meisterschaftsspiel gegen denselben Gegner am Sonntag auf dem Boden und erwartet ein schwieriges Spiel.

Verteidiger Igor Nganga ist beim FCA der Mann der Stunde. In den letzten fünf Spielen hat der gebürtige Kongolese vier Tore für die Aarauer erzielt. In Anlehnung an den Hit «Gangnam Style» des koreanischen Rappers Psy grassiert sogar ein neues Schlagwort im Brügglifeld: Der «Nganga Style».

Nun wartet am Sonntag derselbe Gegner auf den FC Aarau, den Nganga mit seinem Kopfballtreffer in der 23. Minute bereits am letzten Sonntag entscheidend distanziert hat. Der 25-Jährige weiss, was ihn erwartet: «Sie wissen jetzt, dass ich gerne mit in die Offensive gehe.» Er sei darauf vorbereitet, dass die Tessiner deshalb gerade auf seiner linken Abwehrseite pushen werden. «Es wird ein schwieriges Spiel für mich.»

Aaraus Sieg im Cup als Motivation für die Tessiner

Das gelte aber für sein Team generell. Schon im Cup sei Bellinzona ein unangenehmer und schwieriger Gegner gewesen. «Dass wir im Cup gewonnen haben wird die Sache nicht vereinfachen», sagt Nganga. Bellinzona werde nur noch motivierter sein, dem Leader der Challenge League ein Bein zu stellen und wieder bis auf vier Punkte an die Aarauer heranzukommen.

Trotz der Gedanken zum Spiel vom Sonntag: Ngangas Konzentration galt bis gestern Mittwoch dem Testspiel der Nationalmannschaft Kongos gegen Angola (1:1). Nganga lief zum siebten Mal im Trikot seines Heimatlandes auf und spielte durch. «Wir sind schlecht gestartet und haben bereits in der ersten Minute das 0:1 kassiert. Danach haben wir das Spiel dominiert und folgerichtig ausgeglichen», sagt Nganga.

Sobald er aber heute Abend wieder in der Schweiz eintrifft, steht nur noch der nächste Gegner, die AC Bellinzona, im Fokus.

Nganga sieht sich vom Glück begünstigt

Dass Igor Nganga im Zentrum des Fan-Interesses steht, ist nicht selbstverständlich. Die letzte Saison war geprägt von Pleiten, Pech und Pannen. Nganga kämpfte mit Verletzungen und kam nicht richtig auf Touren. «Dieses Jahr läuft es aber viel besser», sagt Nganga. «Ich hatte eine sehr gute Vorbereitung und bin fit.»

Er bleibt aber trotz seines aktuellen Höhenfluges auf dem Boden: «Im Fussball braucht man auch Glück.» Er sei gut in Form und fühle sich gut, da laufe es auch. «Für mich zählt aber in erster Linie die Defensive. Die Tore sind nur ein Bonus.»

Die Fans haben sicher nichts gegen diesen Bonus. Können sie denn damit rechnen, dass Nganga sein nächstes Tor für den FCA mit dem beliebten «Gangnam Style»-Tanz feiert? «Dann schiesse ich lieber kein Tor mehr», sagt Nganga lachend. Egal wie er feiert: Der «Nganga Style» ist momentan in rund ums Team vom Brügglifeld.

Cupspiel gegen St. Gallen auf Sonntag terminiert

Neuigkeiten gibt es auch von der Cup-Front: Das Achtelfinalspiel gegen den FC St. Gallen wurde auf Sonntag, 9. Dezember, terminiert. Um 14.30 Uhr wird das Spiel zwischen dem aktuellen Leader der Challenge League und dem aktuellen Tabellenzweiten der Super League im Brügglifeld angepfiffen. In den kommenden Tagen informiert der FCA über den Vorverkauf.

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