Handball-Cup

Der HSC Suhr Aarau unterliegt den Kadetten Schaffhausen deutlich und scheidet im Cup-Achtelfinal aus

Endstation Achtelfinal: Manuel Zehnder und sein HSC Suhr Aarau scheitern auswärts in Schaffhausen deutlich.

Endstation Achtelfinal: Manuel Zehnder und sein HSC Suhr Aarau scheitern auswärts in Schaffhausen deutlich.

Für den HSC Suhr Aarau bedeutet der Cup-Achtelfinal in dieser Saison Endstation. Bei der 17:26-Niederlage auswärts bei den Kadetten Schaffhausen bleiben die Aargauer vor 389 Zuschauern in der BBC Arena chancenlos. Bereits zur Pause waren die Gäste mit 9:14 zurückgelegen.

Dieses Mal sind es also die Kadetten Schaffhausen. In der vergangenen Saison wurde der Lauf des HSC Suhr Aarau im Schweizer Cup erst durch das Coronavirus und die daraus resultierende Absage des Cupfinals gestoppt. In dieser Saison ist für die Aargauer bereits im Achtelfinal Endstation – auswärts bei den Kadetten.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass das Aus des HSC ausgerechnet auf den Tag fällt, an dem sich auch das Coronavirus mit voller Wucht auf der Platte zurückmeldet und unter anderem auch die Austragung des Cup-Achtelfinals des HSC-Kantonsrivalen TV Endingen verunmöglicht.

Der HSC Suhr Aarau, der mit zwei Siegen aus den letzten beiden Direktduellen im Gepäck nach Schaffhausen gereist war, geriet gleich von Spielbeginn an unter Druck und lag schnell einmal mit drei Treffern zurück. Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf fünf Tore (9:14) an, knapp 18 Minuten vor dem Ende betrug die Differenz sogar zehn Treffer (11:21). Damit war die Partie vor 389 Zuschauerinnen und Zuschauern in der BBC Arena gelaufen. Der HSC konnte bis zum 17:26-Endstand nur noch Resultatkosmetik betreiben.

«Mir hat in diesem Spiel so einiges nicht gepasst – und das habe ich meiner Mannschaft mitgeteilt», sagt HSC-Trainer Misha Kaufmann nach der Partie. Entsprechend lange dauerte seine Ansprache an seine Spieler und blieb die Kabinentür der Aargauer verschlossen. «Mein Plan für die Partie ist nicht aufgegangen, deshalb nehme ich die Niederlage voll und ganz auf meine Kappe», sagt Kaufmann selbstkritisch und fügt an: «Uns hat die Mentalität gefehlt, die Leidenschaft. Die Kadetten waren uns schlicht und einfach in allen Belangen überlegen und haben verdient gewonnen.»

Rückkehrer Ferraz: «Nicht mein bestes Spiel»

Das sieht auch Routinier João Ferraz, der am Mittwochabend erstmals seit dem Triumph seiner Mannschaft im Supercup wieder zum Einsatz kam, so. «Ich habe sicher nicht meinen besten Tag eingezogen und dasselbe gilt für uns als Mannschaft», kommentiert Ferraz seine Leistung selbstkritisch.
Dem 30-jährigen Portugiesen war die fehlende Spielpraxis nach anderthalb Monaten Pause deutlich anzumerken. Zwar war er dank seiner vier Treffer in der Endabrechnung gemeinsam mit Co-Captain Tim Aufdenblatten der beste Werfer seines Teams, allerdings verwarf Ferraz alleine sechs Chancen.

Und so verkam es zur Randnotiz, dass mit Captain Dimitrij Küttel ausgerechnet der Aargauer in den Reihen der Kadetten in der 26. Minute nach einer von den Schiedsrichtern als überhart taxierten Abwehraktion gegen HSC-Co-Captain Aufdenblatten mit der roten Karte in die Kabine geschickt worden war.

Nach dem frühen Ende der Ambitionen im Cup liegt der Fokus des HSC Suhr Aarau nun komplett auf der Meisterschaft, wo es am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen Leader Kriens-Luzern weiter geht.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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