In der 57. Spielminute war der Cup-Erfolg des HSC Suhr Aarau endlich besiegelt. Glanzlos und mit mehr Mühe als erwartet zwar, aber am Ende zählt im ersten Cupspiel eben nur das Weiterkommen, mit dem sich der ambitionierte NLA-Sechste aufgrund des Spielverlaufs an diesem Abend auch einfach einmal begnügen sollte.

Ohne den geschonten Co-Captain Tim Aufdenblatten sowie den kränkelnden, im zweiten Durchgang aber dann doch benötigten Milan Skvaril, fehlte dem Team von Cheftrainer Misha Kaufmann unter der Regie von Youngster Manuel Zehnder die offensive Durchschlagskraft.

Nur neun Tore im ersten Durchgang sprechen dabei für sich, während defensiv das System zwar verhielt, ein gut aufgelegter Dario Ferrante aber ebenso benötigt wurde, um den frech aufspielenden, unterklassigen Gastgeber bei seinerseits nur zehn Toren zu halten.

Dieser gab bis zur 38. Spielminute dann auch weiter den Ton an, führte da gar mit 14:10, vermochte aber die Sensation letztlich dennoch nicht herbeizuführen. Nun mit Skvarils Wurfkraft und einmal mehr dank Neuzugang Mathias Müller, der an seiner alten Wirkungsstätte erneut zum besten Spieler seines Teams avancierte, drehte der Favorit rechtzeitig auf und zieht dank des 23:19-Siegs in die Schweizer Cup-Achtelfinals ein.