Volleyball
Der grosse Kampfgeist der Fricktaler wird belohnt

Im ersten von sechs Barragespielen traf Laufenburg-Kaisten auf Ecublens, das die NLB-Meisterschaft auf Rang drei abgeschlossen hatte. Die Fricktaler NLA-Volleyballer schlagen Ecublens trotz Startschwierigkeiten zu Hause letztlich verdient mit 3:1.

Marc Fischer
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Laufenburgs Stjepan Grgic beim Smash.

Laufenburgs Stjepan Grgic beim Smash.

Alexander Wagner

Zu Beginn agierte Laufenburg-Kaisten etwas nervös, man merkte die Unsicherheit nach mehreren sieglosen Spielen. Ecublens dagegen hatte gegen den oberklassigen Spieler wenig zu verlieren und schloss seine Angriffe clever mit Punkten ab.

Die Fricktaler bekundeten Mühe, sich auf die Angriffe der Romands einzustellen. Als der Satz in die entscheidende Phase ging, änderten die Romands ihre Taktik und setzten plötzlich die Mitte-Angreifer ein und kamen zu einigen Punkten. Laufenburg-Kaisten schaffte es nicht mehr aufzuholen .

Kämpferisch vor lautstarkem Publikum

Schönenwerd: Mit dem Rücken zur Wand

Voller Zuversicht startete das Bonaria-Team in das erste Spiel der Best-of-3-Serie um den dritten Platz der NLA gegen Näfels. «Schöni» erspielte sich gleich zu Beginn einen Vorsprung und konnte den ersten Satzball verwerten.

Im zweiten Spielabschnitt ging Schönenwerd 29:28 in Führung. Doch ein Servicefehler brachte die Glarner ins Spiel zurück. Als Reaktion wechselte Coach Bonaria Leandro Gerber für Jan Schnider ein. Der «verlorene Sohn» wurde vom Heimpublikum mit Applaus begrüsst, was die Gäste aus dem Konzept zu bringen schien. Ihr Angriff landete im Aus, sodass der TVS auch den zweiten Satz für sich entschied.

Nach der Pause konnte Marco Fölmli noch zu 7:7 ausgleichen, doch Näfels konnte den Satz für sich entscheiden. «In den ersten beiden Sätzen trat die Mannschaft locker auf, dann sind wir nervös geworden», sagte der verletzte Captain Lier. «Im dritten und vierten Satz waren wir gehemmt.»

Im sechsten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison musste also zum fünften Mal das Tiebreak über den Sieg entscheiden. Es war Näfels' Polak, der den Matchball verwertete. Nach dieser Niederlage steht der TSV mit dem Rücken zur Wand und muss am Mittwoch einen Sieg einfahren, wenn es die Chance auf die Bronzemedaille wahren will. (SZ)

In den Sätzen drei und vier erwischten die Fricktaler jeweils den besseren Start und konnten ihre Gegner jeweils bald um ein paar Punkte distanzieren. Die Gäste aus der Romandie steigerten sich jedoch immer jeweils dann, wenn sie schon geschlagen schienen und kämpften sich beide Male in den Satz zurück.

Die Fricktaler vermochten aber nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch kämpferisch dagegenzuhalten. Es entwickelten sich umstrittene, lange Ballwechsel, die oftmals zugunsten des Heimteams ausgingen. Smash 05 hielt vor lautstarkem Heimpublikum die Intensität hoch und konnte jeweils die Big-Points für sich verbuchen. Somit gewannen die Fricktaler letztlich verdient mit 3:1.

Keine Zeit zum Ausruhen

In den kommenden sechs Tagen stehen gleich die nächsten zwei Barrage-Partien auf dem Programm. Am Donnerstag treten die Fricktaler auswärts in Einsiedeln an (20 Uhr). Am nächsten Samstag, 21. April, treffen sie dann bereits im nächsten Heimspiel auf Münchenbuchsee. Diese Partie wird um 18 Uhr in der Sporthalle Blauen angepfiffen.

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