Mountainbike

Der Gränicher Matthias Stirnemann ist bester Schweizer

Matthias Stirnemann bezeichnet sich als «Hobby-Dirter»-

Matthias Stirnemann bezeichnet sich als «Hobby-Dirter»-

Stirnemann startete nicht bei den U23, sondern bei den Elite. Am Start ein äusserst hochkarätiges Feld: Europameister und BMC-Teamkollege Moritz Milatz, der WM-Dritte Mathias Flückiger und viele mehr.

Stirnemann konnte auf seinem pudelneuen BMC-Rennbike mit der Startnummer 14 als Letzter in die zweite Startreihe einstehen. Am Ende der langen Startgerade wurde er leicht eingeklemmt. Die erste Runde gelang ihm eigentlich nicht schlecht. Auf Platz sieben kam er erstmals über die Ziellinie – es war aber mit Abstand seine langsamste Runde.

Ein spannendes Rennen entwickelte sich über insgesamt sechs Runden. Stirnemann kämpfte sich in der zweiten Runde auf Rang fünf vor. Als der Schweizer Rohrbach in der vierten Runde durch Sturz aus der Führungsgruppe flog, lag Stirnemann auf Platz vier. Sekunde um Sekunde holte er auf Lindgren und Schulte-Lünzum auf, vorne war Europameister Milatz mit einigen Sekunden Vorsprung alleine in Front. Eingangs Runde sechs waren es noch 15 Sekunden auf das deusch-schwedische Duo.

Am Schluss überquerte er als Vierter nur zwei Sekunden hinter Schulte-Lünzum die Ziellinie. «Schade, dass ich den Postabgang in der ersten Runde verpasst habe – ich wurde nach der Startgeraden eingeklemmt. Die Strecke hier in Bad Säckingen machte riesig Spass. Als Hobby-Dirter habe ich keine Probleme mit Sprüngen, Drops und Steinpassagen. Das hat mir heute sicher geholfen.»

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