Promotion League

Der FC Wohlen muss sich gegen Belinzona 0:2 geschlagen geben

Der FC Wohlen tritt zuhause gegen die AC Bellinzona an.

Der FC Wohlen verliert eine ausgeglichene Partie unglücklich und findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder. «Wer vorne nicht trifft, bekommt hinten Einen» beschreibt diese Partie treffend. Die Wohlener müssen nun auf einen Ausrutscher der Konkurrenten hoffen, um nicht abzusteigen.

Kaum jemand hatte mit einem Punktgewinn der Freiämter gegen ein starkes Bellinzona gerechnet. Nach Abpfiff jedoch hätten sich Wohlen einen Punkt verdient gehabt. Dass am Ende nichts Zählbares für die Wohler heraussprang lag letztlich am eigenen Unvermögen. Während man in der ersten Halbzeit beste Einschussmöglichkeiten vergab, waren es individuelle Fehler in der Hintermannschaft, die letztlich zur Niederlage führten.

Besonders auffällig dabei: gleich mehrfach lief die Mannschaft von Thomas Jent in die Abseitsfalle der Tessiner. So auch rund um die zwanzigste Spielminute, als ein Treffer von Thomas Schiavano aberkannt wurde. Eine strittige Entscheidung, der gebürtige Italiener stand klar nicht im Abseits. Streitbar ist die Situation dennoch, denn der im Abseits stehende Guto griff zwar nicht aktiv ins Spielgeschehen ein, behinderte jedoch die Sicht von ACB-Goalie Pelloni. Eine «Kann»-Entscheidung vom ansonsten tadellosen Schiedsrichtergespann rund um Hauptschiedsrichter Christian Bannwart.

«Wer vorne nicht trifft, bekommt hinten Einen.» Eine Fussballweisheit aus den Annalen dieses tollen Sports, die auch in dieser Partie wieder ihre Richtigkeit bestätigte. Während Wohlen es versäumte den verdienten Führungstreffer zu erzielen, nutzte Bellinzona im Stil einer Spitzenmannschaft eine der wenigen Abschlussmöglichkeiten. Ein Eckball, eine Standardsituation also, führte zum 0:1 aus Sicht der Hausherren. Daniele Russo setzte sich gekonnt gegen alle Wohler Gegenspieler durch und köpfte zur Führung ein. Kurz darauf folgte der Pausenpfiff.

Hoffen auf einen Ausrutscher der Konkurrenz

In der zweiten Hälfte büsste Wohlen etwas von ihrer Feldüberlegenheit ein und Bellinzona erarbeitete sich immer bessere Möglichkeiten, ohne dabei jedoch vollen Einsatz zu zeigen. In der 53. Minute wackelte es am Gebälk des FC Wohlen. Glück für die Heimequipe.

84. weitestgehend ereignisarme, zerfahrene Minuten waren gespielt, als Mirko Facchinetti die Entscheidung herbeiführte. Seinen eigentlich harmlosen Abschluss aus rund 20 Metern liess FCW-Goalie Olivier Joos unglücklich unter dem Körper hindurchrutschen.

Weil der direkte Konkurrent YF Juventus den FC Bavois gleich mit 5:0 zurück in die Westschweiz schickte, befindet sich Wohlen nunmehr wieder auf einem Abstiegsplatz. Bei noch zwei ausstehenden Runden haben es die Wohler nicht mehr selbst in der Hand und müssen auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

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