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Der FC Rothrist ist so gut wie aufgestiegen

Rothrist-Trainer Willy Neuenschwander.

Rothrist-Trainer Willy Neuenschwander.

Nach dem 2:1-Sieg gegen Windisch kann die Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander den Aufstieg in die 2. Liga inter planen.

Zweitligist Rothrist hat den wohl entscheidenden Schritt in Richtung 2. Liga inter gemacht. Die Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander bezwang im Spitzenspiel Windisch 2:1 und baute damit ihren Vorsprung auf die Gäste auf elf Punkte aus. «Jetzt brauchen wir aus den restlichen vier Partien noch einen Sieg, das müsste machbar sein», sagte Willy Neuenschwander. «Wir agierten lange zu nervös und wirkten gehemmt», bemängelte der 67-Jährige indes.

In der Tat trat der Rothrist mit Ausnahme der drei Pfostenschüsse von Thomas Tsutis und Seljami Hasani – er ersetzte in der 24. Minute den angeschlagenen Marcio Dias – bis zur 60. Minute offensiv nur selten in Erscheinung. Dazu trug jedoch auch Windisch seinen Teil bei. Die Gäste standen ausgezeichnet, machten die Räume früh zu und hielten dadurch die Rothrister Angriffsmaschinerie gekonnt in Schach. Gleichzeitig setzte Windisch vereinzelte Nadelstiche. Nach dem Seitenwechsel machten es die Gäste dann ernst. Nach einem Freistoss stieg der aufgerückte Innenverteidiger Adriano De Luca am höchsten und erzielte in der 64. Minute per Kopf das 1:0. Danach erwachte die Mannschaft von Willy Neuenschwander endlich. Sie überwand ihre defensive Hemmungen und zeigte eine beeindruckende Reaktion. Erst besorgte Seljami Hasani in der 75. Minute nach einem Eckball mit seiner Hacke den 1:1-Ausgleich, ehe vier Zeigerumdrehungen später der Ball erneut hinter der Linie lag. Thomas Tsutis benötigte allerdings zwei Anläufe, um das 2:1 zu erzielen.

Sein erster Schuss wurde von Windischs Abwehr zum Eckball abgelenkt, anschliessend setzte er nach Marco Della Portas Lattenkopfball erfolgreich nach und donnerte das Leder wuchtig in die Maschen. Kurz darauf verpasste Dominik Sieber mit einem weiteren Schuss an die Latte die Krönung des Rothrister Sturmlaufs. Weil Mato Majic in der 89. Minute den Kopfball des freistehenden Luc Romain Mahop entschärfen konnte, blieb dies aber ohne Folgen. «Es war letztlich ein glücklicher Sieg», meinte Willy Neuenschwander.

Telegramm
Rothrist - Windisch 2:1 (0:0)
Stampfi. – 120 Zuschauer. – SR: Tozmann. – Tore: 64. De Luca 0:1. 75. Hasani 1:1. 79. Tsutis 2:1.

Rothrist: Majic; Della Porta, Krajinovic, Dias (24. Hasani), Ludin; Sieber, Fernandes Da Silva, Mijatovic, Biland; Manuel Zobrist, Thomas Tsutis (90. Brahimi).
Windisch: Selmani; Madruga, Malic, De Luca, Russo (87. Bibaj); Sant’Anna, De Oliveira, Aka a (87. Bytiyqi), Lleshaj; Sinani, Mahop.

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