Fussball, 1. Liga
Der FC Muri will auf die linke Seite des Teletext

Der FC Muri startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel gegen Delémont in die neue Saison. Dies neu in der Gruppe 2 der 1. Liga und nicht mehr wie bis anhin in der Gruppe 3, was vor allem in Form der Gegner Auswirkungen hat.

Marco Frei
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Muri-Trainer Beat Hubeli hat das Kader verbreitert.

Muri-Trainer Beat Hubeli hat das Kader verbreitert.

Otto Lüscher

Es werden nicht mehr die altbekannten Teams vor Muri stehen, sondern neue, teilweise unbekannte, auf die man sich erst einstellen muss. Für Trainer Beat Hubeli kein Grund zur Sorge: «Es macht keinen grossen Unterschied, gegen wen wir auf dem Platz stehen. Wir müssen gegen jeden Gegner spielen können.»

Wechsel war Muris Wunsch

Der Gruppenwechsel erfolgte auf Wunsch der Murianer, die nun kürzere Reisezeiten auf sich nehmen müssen. Neu spielt man in einer schwierigeren Gruppe, die Hubeli jedoch auch spannender und attraktiver einschätzt als die der letzten Saison. Am meisten freut man sich auf die Duelle gegen Sursee, konnte man doch in diesen Spielen in vergangenen Jahren die grössten Zuschauerzahlen verzeichnen.

Bezüglich Kadermutationen stehen sich drei Abgänge und sechs Zuzüge gegenüber, wodurch das Kader verbreitert werden konnte. Der Trainer schätzt das Team für die kommende Spielzeit deshalb stärker und qualitativ hochwertiger ein. Durch die grössere Breite soll auch mehr Stabilität gewährleistet werden können, damit man nicht wie in vergangenen Jahren gegen Ende der Saison aufgrund von Verletzungen noch Spieler aus der zweiten Mannschaft einbauen muss.

Die vergangene Saison konnten die Freiämter auf dem fünften Rang beenden. Mit diesem konnte man zufrieden sein, es war sogleich das beste Resultat in der Klubgeschichte. Allerdings betont der Trainer, dass mit dieser Mannschaft die Aufstiegsspiele ein Muss hätten sein sollen. Umso mehr fuchst es ihn natürlich, dass der Kantonsrivale aus Baden die Saison auf dem dritten Rang abschliessen konnte.

Ziel: Schweizer Cup

Das grosse Ziel für die neue Saison ist laut Hubeli die Qualifikation für den Schweizer Cup. In der Liga möchte man möglichst früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und die eine oder andere Überraschung gegen stark eingeschätzte Teams wie Delémont oder die Zweitmannschaften von YB und Luzern landen können. Oder wie Präsident Jörg Weiss zu sagen pflegt: «Wir möchten auf der linken Seite im Teletext stehen.» Diese Seite der Tabelle repräsentiert im Teletext die Plätze eins bis sieben.