2. Liga inter
Der FC Muri kommt über den Kampf zum zweiten Sieg

Der FC Muri gewinnt auch sein zweites 1.-Liga-Auswärtsspiel in dieser Saison. In Rapperswil brauchte es kurz vor Schluss einen Exploit des eingewechselten Fidan Tafa, um die drei Punkte zu sichern.

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Ueli Huber

Ueli Huber

zvg/Willi Steffen

Umso wichtiger war der Sieg, wenn man in Betracht zieht, dass den Freiämtern nachträglich noch die drei Zähler aus dem Startspiel gegen Höngg abgezogen werden. Aufgrund der Tatsache, dass Dominik Trost in dieser Partie noch nicht spielberechtigt war, verzichten die Verantwortlichen auf einen Rekurs.

Das Glück erzwungen

Tafa, der von der zweiten Mannschaft neu zum Fanionteam gestossen ist, erzielte seinen ersten Saisontreffer für die Klosterdörfler. Die Partie bei strömendem Regen verlief über weite Strecken ausgeglichen. Die besseren Torchancen hatten aber die Einheimischen. Allein Vujo Gavric vergab zwei Hochkaräter. In der 42. Minute rettete Markus Meier in extremis und nach dem Seitenwechsel verhinderte die Querlatte die Führung für die Rapperswiler. Ansonsten standen die Murianer in der Verteidigung gut und wussten spielerisch zu gefallen. Einzig bei der Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum muss sich die Benito-Elf Abstriche gefallen lassen. Dafür fackelten die Gäste nicht lange, als sich ihnen die Chance zum Führungstreffer anbot. Obwohl Muri mit dem Sieg gut bedient ist, hat sich die Mannschaft die Ausbeute redlich verdient. Denn kämpferisch boten die Freiämter eine makellose Leistung. Man kann sich das Glück auch erzwingen, heisst eine Fussball-Weisheit. Treffender könnte das Fazit zu dieser Partie aus Sicht der Murianer nicht sein. (WS)