Erinnern Sie sich an Andreas Hirzel, die Nachwuchs-Hoffnung des FC Aarau? Der gebürtige Urdorfer war eines der grossen Talente im Team Aargau. Zwischen 2010 und 2013 zählte er sogar zweimal zum Kader der ersten Mannschaft des FC Aarau. Zu Einsätzen in der Meisterschaft und im Cup reichte es ihm allerdings nicht.  

Noch Kontakt mit Jäckle

Nun trifft er in der neunten Runde der Challenge League mit Vaduz also auf den FC Aarau. «Ich spiele zum ersten Mal gegen die erste Mannschaft des FC Aarau», sagt der 25-jährige Hirzel.

Überhaupt hat Hirzel gute Erinnerungen an Aarau. «Das ist schon etwas Spezielles. Schliesslich habe ich den grössten Teil meiner Laufbahn im Brügglifeld gespielt. Ich habe heute noch Kontakt zum Aarauer Mittelfeldspieler Olivier Jäckle. Ich freue mich auf das Wiedersehen.» 

Trainerwechsel in Vaduz

Die Startphase dieser Saison lief für Vaduz nicht optimal. Aus acht Partien resultierten gerade mal acht Punkte. Das ist auch der Grund, warum es bei den Liechtensteinern kürzlich zu einem Trainerwechsel kam. Mario Frick löste den erfolglosen Roland Vrabec ab.

Mit mässigem Erfolg. Vaduz verlor das letzte Heimspiel gegen Winterthur 0:1. In Wil gab es am vergangenen Mittwoch ein 0:0. Gegen Aarau ist mit Mittelfeldspieler Philipp Muntwiler ausgerechnet der routinierteste und zweikampfstärkste Spieler der Vaduzer gesperrt.  

Zurück zu Hirzel, der als Bub für Urdorf spielte und 2004 in die Juniorenabteilung des FC Aarau wechselte. Er kam zu Einsätzen im Team Aargau U18 und U21.

Abstecher in die Bundesliga

Von 2015 bis 2018 war er beim Bundesligisten Hamburger SV unter Vertrag und spielte in dieser Zeit immer wieder für die zweite Mannschaft. Seit Beginn dieser Saison ist Hirzel die Nummer eins des FC Vaduz. Er hat bei den Liechtensteinern einen Vertrag bis 2020.