Challenge League

Der FC Aarau spielt in Rapperswil-Jona gegen seine Zukunft

Der ehemalige Luzern-Profi Jérôme Thiesson spielt ab Sommer für den FC Aarau

Der ehemalige Luzern-Profi Jérôme Thiesson spielt ab Sommer für den FC Aarau

Auf seiner Aufholjagd nach oben tritt das Team von Trainer Patrick Rahmen in Rapperswil-Jona an (Samstag 17 Uhr, live im AZ-Ticker). Dabei trifft der FC Aarau auf zwei Spieler, die in Zukunft eine bedeutende Rolle im Brügglifeld spielen sollen.

Nach der wegen Schnee verschobenen Partie in Winterthur beginnt für das abstiegsgefährdete Rapperswil-Jona die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen den FC Aarau. Die St. Galler haben mit Jérôme Thiésson und Lars Hunn zwei Spieler im Kader, die aus Sicht des FC Aarau besonders interessant sind.

Thiésson verliess 2017 den FC Luzern und spielte in den vergangenen zwei Jahren in den USA bei Minnesota United. Im Januar machte die AZ publik, dass Thiesson ab Sommer 2019 beim FC Aarau spielen wird. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, absolviert der 31-Jährige die Rückrunde bei Rapperswil-Jona. Deren im Aargau bestens bekannter Trainer Urs Meier hält grosse Stücke auf Thiesson: «Er ist für uns eine klare Verstärkung. Die Aarauer haben mit ihm im Hinblick auf die nächste Saison einen Riesentransfer gemacht.»

Thiesson wird gegen Aarau also in der Startelf stehen – als Innen- oder Aussenverteidiger. Hingegen muss sich Lars Hunn gegen den FC Aarau mit dem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Der 19-jährige Goalie, der einst vom Schweizer Verband, FCA und Goalie-Experten als Riesentalent gefeiert wurde und im Brügglifeld einen Vertrag bis 2020 hat, kehrte im Januar von einer missglückten Ausleihe zu den Grasshoppers zurück und wurde auf direktem Weg nach Rapperswil-Jona weiterverliehen. In der Hoffnung, dass Hunn dort Spielpraxis auf Profiniveau erhält.

Lars Hunn gilt als grosses Talent, aber auch in Rapperswil-Jona muss er vorerst hinten anstehen.

Lars Hunn gilt als grosses Talent, aber auch in Rapperswil-Jona muss er vorerst hinten anstehen.

Urs Meier aber kann ihm diesen Wunsch (noch?) nicht erfüllen: «Hunn ist ein Versprechen für die Zukunft. Momentan ist er aber die Nummer zwei. Mal schauen, wie er sich entwickelt.» Gegen Aarau im Tor stehen wird Diego Yanz, der seit 2006 bei Rappi spielt.

Anpfiff im Stadion Grünfeld ist um 17 Uhr. Dem FC Aarau hat am oberen Zürichsee die grosse Chance, mit einem Sieg einerseits den perfekten Rückrundenstart (2 Spiele, 6 Punkte) zu realisieren und andererseits ein weiteres Zeichen der Stärke an die Konkurrenz zu senden. Aber aufgepasst: Auf dem vom Winter gezeichneten, holprigen Rasen ist von den FCA-Profis in erster Linie Kampfwille gefragt, den Schönheitspreis gibt es in Rapperswil-Jona nicht zu gewinnen. (ruku/wen)

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