Organspende Ja oder Nein? Diese Frage wird die Themenwoche, an der sich 12 Schweizer Profi-Clubs, SFL und Ligasponsoren beteiligen, nicht beantworten können. Vielmehr will die Kampagne jeden einzelnen Menschen dazu anregen, sich Gedanken zum Thema zu machen – und zu handeln. In der Schweiz wurden im Jahr 2016 391 Transplantationen durchgeführt. Auf der Warteliste standen im gleichen Jahr jedoch über 2200 Namen.

Geht es nach dem FC Aarau soll das Thema Organspende kein Tabuthema mehr sein: Nur gerade 5 Prozent der in der Schweiz verstorbenen Menschen tragen eine Willensäusserung, zum Beispiel in Form eines Ausweises, auf sich. Für die Hinterbliebenen ist es in den meisten Fällen unmöglich, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Ja oder nein? Der FCA setzt sich dafür ein, dass den Familien die Entscheidung bereits zu Lebzeiten abgenommen wird. Diese Meinung vertritt auch Marco Thaler, der Aarauer Botschafter der Kampagne: «Niemand wird gezwungen sich für eine Organspende zu entscheiden, aber es ist wichtig, dass jeder von uns seinen Willen klar mitteilt.»

Video-Botschaft von Marco Thaler:

Marco Thaler hat sich entschieden. Was mit seinen Organen passieren wird, ist jedoch allein seine Sache. Seine Entscheidung ist im Nationalen Organspenderegister von Swisstransplant festgehalten. Erst im Todesfall haben Ärzte Zugriff auf die vielleicht lebensrettende Information.

Wollen auch Sie sich registrieren? Hier geht es zum Organspenderegister.