Die Hausherren liessen das Leder von Beginn weg durch die eigenen Reihen zirkulieren, sahen sich aber vorerst mit einer soliden Aarauer Abwehr konfrontiert. So gelang es dem Tabellenführer anfänglich nur selten, sich in eine gefährliche Abschlusssituation zu bringen: Nur einmal war Aarau-Rückhalt Nicholas Ammeter bei einem wuchtigen Distanzschuss von Ex-FCA-Spieler Joel Geissmann gefordert. Letzterer brachte die Waadtländer, die die drei letzten Meisterschaftsspiele mit einem Gesamttorverhältnis von 13:0 gewonnen hatten, schliesslich in der 37. Minute in Führung. Nach einem Eckball durch Stjepan Kukuruzovic traf Geissmann am zweiten Pfosten per Kopfstoss zur heimischen Pausenführung.

Die Vorentscheidung fiel bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Aldin Turkes (53., Kopfball) und Nikola Boranijasevic (56., alleine vor Goalie Ammeter) für eine komfortable Drei-Tore-Führung der eingespielten Hausherren besorgt waren. Zwar kam auch der FCA in Folge zu ersten Chancen, doch Markus Neumayr (61.) und Marco Schneuwly (74.) vermochten nicht zu reüssieren; stattdessen erhöhte Zeqiri in der 79. Minute auf 4:0. Zudem durfte sich die Rahmen-Elf glücklich schätzen, dass Dan Ndoye (68.) und Stjepan Kukuruzovic (86., mittels Strafstoss) jeweils an der Torumrandung scheiterten.

Am Ende kam der FC Aarau durch den Debütanten Kevin Spadanuda - nach Vorlage von Yvan Alounga - noch zum Ehrentreffer, ehe wiederum Zeqiri in der Nachspielzeit für einen diskussionslosen Endstand verantwortlich war. Es war ein klares Ergebnis, das die Kräfteverhältnisse auf der Pontaise schonungslos wiederspiegelte - während Lausanne-Sport seinen Platz an der Spitze der Challenge League eindrücklich verteidigt, rutscht Aarau nach der dritten Niederlage in Folge auf den neunten Platz ab.

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