Challenge League

Der FC Aarau beginnt die Wochen der Wiedergutmachung als Tabellenletzter

Gegen Servette, Winterthur und sogar Aufsteiger Kriens ging der FCA als Verlierer vom Platz. Es müssen nun Siege her.

Gegen Servette, Winterthur und sogar Aufsteiger Kriens ging der FCA als Verlierer vom Platz. Es müssen nun Siege her.

Nach Chiassos Heimsieg am Freitagabend gegen Schaffhausen ist klar: Der FC Aarau reist als zwischenzeitliches Tabellenschlusslicht nach Wil. Nur mit einem Sieg kann die rote Laterne wieder ins Tessin zurückgeschickt werden. Die Ausgangslage prophezeit ein hartes Stück Arbeit für die Aarauer.

Am 16. März 2018 reiste der FC Aarau zum bisher letzten Mal nach Wil und verlor 0:1. Vier Tage später wurde Trainer Marinko Jurendic entlassen. Dieses Szenario wird sich fünf Monate später nicht wiederholen – ganz egal, wie das Spiel ausgeht. Doch die Situationen, in denen der FC Aarau damals und heute steckt, sind vergleichbar. Mit einem Wort: Resultatkrise.

Im März reisten die Aarauer mit zwei peinlichen Niederlagen gegen Rapperswil-Jona im Gepäck nach Wil. Dieses Mal siehts nicht besser aus: 0:2 gegen Servette, 1:3 in Winterthur und 0:2 gegen Kriens – der FC Aarau hat trotz prominent besetztem Kader den schlimmstmöglichen Fehlstart hingelegt.

Anders die Wiler: Sie haben ihre zwei Heimspiele gegen Winterthur (2:0) und Servette (2:1) gewonnen und dazwischen in Schaffhausen verloren (0:2). Die Kombination aus Heimstärke, grossem Selbstvertrauen nach dem gelungenen Saisonstart und dem Kunstrasen im Stadion Bergholz machen das Team des deutschen Trainers Konrad Fünfstück zum Favoriten.

Verlieren verboten

Was nichts daran ändert, dass der Druck auf den FC Aarau noch grösser geworden ist: Der Rückstand auf Tabellenführer Lausanne beträgt sieben Punkte – viel grösser darf diese Lücke nicht mehr werden. Eine Woche nach der Partie in Wil muss der FC Aarau erneut in der Ostschweiz antreten, das Cupspiel beim FC Amriswil aus der 2. Liga interregional steht an.

Schliesslich kommt es eine Woche später im Stadion Brügglifeld zum Kellerkinder-Duell zwischen Aarau und Chiasso. Es sind drei Spiele, in denen der FC Aarau den Fehlstart einigermassen korrigieren kann. Es sind aber auch drei Spiele, die dieser immens wichtigen Saison in sportlicher Hinsicht den Stecker ziehen könnten. Die Devise für Aarau-Trainer Patrick Rahmen und seine Spieler lautet: Verlieren verboten.

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