Überraschender Trainingsgast diese Woche im Brügglifeld: Goran Karanovic, zuletzt zwei Jahre in Frankreich engagiert, hält sich beim FC Aarau fit. Momentan ist eine Verpflichtung des 30-Jährigen gemäss Sportchef Sandro Burki kein Thema, man halte vorerst nach anderen Stürmern Ausschau. Doch sollte es mit den Transfers der anvisierten Stürmer nicht klappen, könnte Karanovic wohl schnell zum ernsthaften Kandidaten werden.

Der Freiämter lancierte seine Karriere beim FC Wohlen, ehe er 2008 zum FC Luzern wechselte. Nach weiteren Stationen in Kriens, bei Servette und in St. Gallen wagte Karanovic 2015 den Sprung ins Ausland: In Frankreich spielte er in der Ligue 1 für Angers und in der Ligue 2 für Sochaux, in insgesamt 20 Spielen gelangen ihm 3 Tore. Der Grund für die wenigen Einsätze: Karanovic erlitt zwei Kreuzbandrisse hintereinander, vom letzten ist er eben erst wieder genesen. Ab 1. Juli ist er vertragslos.

In der Schweiz hat Karanovic seine Torjäger-Qualitäten während mehreren Saisons bewiesen (30 Tore in 120 Challenge-League, 33 Tore in 119-Super-League-Spielen). Für den FC St. Gallen, wo er seine erfolgreichste Zeit hatte, erzielte er zudem in 8 Europa-League-Partien 4 Tore.

Ex-Aarauer Romano weiter auf Klubsuche

Neben Karanovic trainiert auch Daniele Romano mit. Das FCA-Eigengewächs verliess 2017 das Brügglifeld und verbrachte die vergangene Spielzeit bei seinem Heimatklub FC Wohlen. Nach dessen Abstieg in die Promotion League ist Romano auf Klubsuche - eine Rückkehr zum FC Aarau ist Stand jetzt aber kein Thema.