Der HSC Suhr Aarau startet wie bereits zum Saisonauftakt in Schaffhausen (24:26-Niederlage) etwas nervös in die Partie. Die ersten Angriffe verpuffen auf beiden Seiten ergebnislos - und so dauert es fast viereinhalb Minuten, bis der erste Treffer fällt. Zu Ungunsten des HSC.

Highlights TSV Fortitudo Gossau - HSC Suhr Aarau

Doch das Team von Cheftrainer Misha Kaufmann lässt sich davon nicht beeindrucken, gleicht aus, zieht auf 4:1 weg und lässt sich in der Folge nicht mehr beirren. 2:44 Minuten vor der Pause trifft Timothy Reichmuth - mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer des HSC - zum 17:7. Erstmals liegen die Aargauer mit zehn Toren in Front. Zur Pause steht es 17:9 für Suhr Aarau.

 Nach der Pause die Schwächephase

Nach der Pause zieht der Gast eine Schwächephase ein, lässt Fortitudo aber trotzdem nicht näher als bis auf acht Tore Differenz an sich rankommen. Aber in der Offensive tut sich der Favorit in dieser Phase etwas schwer und fängt sich erst nach einem Team-Timeout und einer intensiven Ansage von Cheftrainer Kaufmann wieder.

Bis zum Spielende baut der HSC Suhr Aarau die Differenz wieder auf zehn Treffer aus und gewinnt die zweite Partie der Saison mit 33:23 souverän. Seinen Anteil daran hat auch Mathias Müller, der in Gossau sehr viel Spielzeit und damit auch Vertrauen vom Trainer erhält: „In der ersten Halbzeit haben wir bis auf ein paar Unstimmigkeiten gut gespielt. Die zweite Halbzeit begann schlecht. Da haben wir zu viele Fehler gemacht und uns dadurch Gegenstösse eingefangen. Nach dem Team-Timeout haben wir uns aber gefangen und die Partie souverän heruntergespielt“, sagt der 23-jährige Rückraum-Spieler, der sich im Matchblatt gleich mit sieben Toren verewigte.

"Haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist"

Und auch wenn der HSC einen höheren Sieg und damit ein deutlicheres Ausrufezeichen aufgrund von Nachlässigkeiten vergeben hat, ist sich Müller sicher, dass „wir mit diesem Spiel gezeigt haben, dass mit uns definitiv zu rechnen ist in dieser Saison“.

Bereits in einer Woche können sich die Spieler des HSC Suhr Aarau wieder beweisen. Dann steht mit der 3. Partie der Saison das erste Heimspiel auf dem Programm. Der Vergleich mit dem HC Kriens-Luzern in der Aarauer Schachenhalle beginnt am Samstag, 15. September, um 18.00 Uhr.

Warum HSC-Cheftrainer Misha Kaufmann nach der Schlusssirende trotz des klaren Sieges leicht verstimmt war, lesen Sie in der Montagsausgabe der "Aargauer Zeitung".

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