Tennis
Der Davis-Cup als Motivationsschub

Der Würenloser Alexander Sadecky reist mit dem Schweizer Davis-Cup-Team nach Sidney. Er gehört damit zum ersten Mal gehört zum Schweizer Davis-Cup-Team.

Michael Wehrle
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Zum ersten Mal gehört der Tennisprofi Alexander Sadecky zum Schweizer Davis-Cup-Team. Schon im März 2010 sollte er in Spanien dabei sein.

Weil Rafael Nadal damals absagte, hatte das Schweizer Team plötzlich keinen Bedarf mehr an einem Linkshänder, Sadecky blieb zu Hause. Nun ist er seit gestern mit Marco Chiudinelli und Stéphane Bohli unterwegs nach Australien. Es folgen noch Stanislas Wawrinka und Roger Federer, der wohl direkt aus New York kommt.

«Ich freue mich mega, zumal ja Roger dabei ist», sagt Sadecky. Obwohl es ihm resultatsmässig zuletzt nicht so gut lief, fühle er sich gut. «Ich spiele besser als vor einem Jahr, nur die Resultate fehlen», sagt er. Vielleicht habe er zuletzt etwas zu viel gemacht, er habe sich immer kaputt gefühlt. Bei einer medizinischen Untersuchung habt sich aber herausgestellt, dass alles in Ordnung ist.

Nun nimmt der 24-Jährige den Davis-Cup als Motivationsschub. «Ich bin sicher, ich spiele noch eine gute Herbstsaison», sagt die Nummer 485 der Welt.

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