Fussball
Der attraktivste FC Aarau-Spieler ist der Chef selbst

Acht Mitarbeiterinnen der Nordwestschweiz liessen ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf und kürten in einem internen Voting den attraktivsten Spieler des FC Aarau. Streitpunkte gab es in der Jury keine.

Jessica Widmer
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Sein Blick lässt Frauenherzen höher schlagen: Gewinner René Weiler.

Sein Blick lässt Frauenherzen höher schlagen: Gewinner René Weiler.

KEYSTONE

Um es vorne weg zu nehmen: Die Wahl fiel eindeutig und nicht allzu überraschend aus. Mit 18 Punkten klar gewählt, wurde der Trainer – René Weiler. Weiler ist der Sunnyboy unter den Super League Trainern. Dies bestätigen auch die weiblichen Mitarbeiter der Nordwestschweiz. Sie kürten den 40-Jährigen zum attraktivsten Mitarbeiter des FC Aarau.

Und dies mit grossem Abstand. Aber wer kann diesem Hundeblick schon widerstehen? Wenn man es nicht genau wüsste, könnte René Weiler glatt als Spieler durchgehen. Der 40-jährige Winterthurer steht seit 2011 beim FC Aarau an der Seitenlinie.

Der Hundeblick überzeugt

Begründet wurde seine Wahl vielfältig. Zum Beispiel sei sein Lachen der Grund für viele Frauen, bei der Sportschau am Abend nicht gleich wieder wegzuzappen. Seine grünen Augen und sein Hundeblick überzeugten die Wählerinnen ebenfalls. Seinen Sieg nahm Weiler, der im April zum zweiten Mal Vater wird, mit einem Schmunzeln zur Kenntnis: «Das Selbstwertgefühl wird dadurch sicher nicht geschwächt. Damit hätte ich aber nie gerechnet.»

Verwundert war Weiler, als er den Punkteabstand sah. «Da will man natürlich wissen, wer das entschieden hat», lacht der 40-Jährige. Die obligate Frage zur Dauer der täglichen Morgenpflege beantwortet Weiler gerne: «Keine fünf Minuten brauche ich im Bad. Ausser Zähneputzen wird da nichts gemacht.»

Nur ein würdiger Gegner

Weiler verwies seine Schützlinge auf die weiteren Ränge. Der einzige, der ihm punkto Attraktivität gemäss Voting Paroli bieten konnte, ist der deutsche Neuzugang Lars Unnerstall. Der 23-Jährige lässt die Frauenherzen auf der Redaktion mit seinen stahlblauen Augen schmelzen und sichert sich Rang zwei. Dem Torhüter, der an einen Wikinger erinnert, wurde geraten, seinen Bart vermehrt zu rasieren.

Der dritte Rang ging an den 21 Jahre jungen Südschweizer Bruno Martignoni, dessen Frisur und das spitzbübische Auftreten ihn zu einem Favoriten machten.