FC Aarau
Der Abgang nach 13 Jahren: Das sagen sein Lieblingstrainer, sein Lieblingsspieler und der Sportchef zu Alfred Schmids Rücktritt

Nach 13-jähriger Tätigkeit tritt Alfred Schmid als Präsident des FC Aarau zurück. Sein Lieblingstrainer René Weiler, sein Lieblingsspieler Gürkan Sermeter und FCA-Sportchef Sandro Burki loben Schmid als Präsident und als Mensch in den höchsten Tönen.

Ruedi Kuhn
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Lieblingstrainer, Lieblingsspieler und Sportchef äussern sich zum Abgang von FCA-Präsident Alfred Schmid
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René Weiler: «Ich habe die besten Erinnerungen»
Lieblingsspieler Gürkan Sermeter: «Es ist schade, dass er aufhört»
Sandro Burki: «Ich schätze seine bescheidene Art sehr»

Lieblingstrainer, Lieblingsspieler und Sportchef äussern sich zum Abgang von FCA-Präsident Alfred Schmid

Alex Spichale

René Weiler: «Ich habe die besten Erinnerungen»

Der FC Aarau beschäftigte zwischen 2007 und 2020 nicht weniger als elf Trainer. Der erfolgreichste Coach in diesen 13 Jahren war zweifellos René Weiler.

Der Zürcher sorgte beim FCA zwischen 2011 und 2014 für Aufbruch-Stimmung und schaffte 2013 den Aufstieg in die Super League. «Ich erlebte im Brügglifeld eine schöne Zeit», erinnert sich Weiler.

«An Präsident Alfred Schmid habe ich die besten Erinnerungen. Ich arbeitete sehr gerne mit ihm zusammen. Schmid war umsichtig, fürsorglich und ambitioniert. Er schenkte mir stets Vertrauen. Wenn ich Fragen oder Probleme hatte, hatte er immer Zeit für mich und gab mir wertvolle Ratschläge. Wenn es stimmt, dass ich Schmids Lieblingstrainer gewesen bin, weiss ich das zu schätzen.»

Der 46-jährige Weiler ist seit August 2019 Trainer bei Al Ahly in Kairo und reihte mit dem ägyptischen Spitzenklub vor der Coronakrise einen Erfolg an den andern.

Gürkan Sermeter: «Es ist schade, dass er aufhört»

Gürkan Sermeter spielte von 2006 bis 2008 beim FC Aarau und war im Brügglifeld Publikumsliebling. «Alfred Schmid ist einer meiner Lieblingspräsidenten», sagt Sermeter.

«Er ist bodenständig, ehrlich und warmherzig. Man konnte mit ihm über Gott und die Welt sprechen. Und wenn ich ihm mal die Meinung gesagt habe, hörte er erst einmal aufmerksam zu statt sofort emotional zu reagieren. Alfred Schmid ist ein Präsident, wie man sich ihn wünscht. Es ist schade, dass er aufhört. Ich wünsche ihm und seiner Familie für die Zukunft gute Gesundheit und viel Glück.»

Der 46-jährige Sermeter wohnt heute mit seiner fünfjährigen Tochter in Bellinzona und arbeitet als Verkaufsleiter einer Versicherungsgesellschaft.

Sandro Burki: «Ich schätze seine bescheidene Art sehr»

Für Sandro Burki ist Alfred Schmid nicht nur ein sehr guter Präsident sondern auch ein sehr guter Mensch. «Ich schätze Fredy und seine bescheidene Art sehr», sagt Burki.

«Egal, welche Probleme mich beschäftigten: Er hatte immer ein offenes Ohr für mich. Zwischen ihm und mir entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Freundschaft. Fredy hat für den FC Aarau extrem viel geleistet, war in Notsituationen immer zur Stelle und hat sich nie in den Vordergrund gestellt. Dafür bin ich ihm dankbar. Ich werde den Kontakt mit ihm sicherlich nicht verlieren.»