NLA-Volleyball
Den kometenhaften Aufstieg weiterführen

Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten möchte sich in dieser Saison in der NLA etablieren.

Patrick Haller
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Aargauer Zeitung

Die jüngsten Erfolge von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten dürfen zweifellos als «kometenhafter Aufstieg» bezeichnet werden. Noch vor vier Jahren fanden sich die Fricktaler im Nirgendwo der 2. Liga wieder, nun wird die zweite Spielzeit in der Nationalliga A in Angriff genommen. Und Smash 05 will auch in der höchsten Spielklasse einen Schritt vorwärts machen.

Der Ligaerhalt soll «möglichst frühzeitig» realisiert werden. «Wir wissen, dass es kein Selbstläufer wird. Aber ich bin ich überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen werden», sagt der neue Cheftrainer Marc Fischer, der diese Aufgabe nach dem Abgang von Markus Graber im letzten Winter interimistisch bekleidet hatte. An seiner Seite weiss Fischer mit Anto Josipovic einen erfahrenen Assistenztrainer, der mit der nationalen Volleyszene durch seine Engagements bei verschiedenen NLA-
Teams bestens vertraut ist.

Ein Profispieler im Fricktal

Bei den Neuverpflichtungen sticht ein Name heraus: Der 25-jährige US-Amerikaner Mark Ribeiro spielte zuletzt für Springfield College. Er folgte seiner Freundin, die der Damen-Equipe von Neuchâtel Université Club angehört, in die Schweiz und überzeugte die Fricktaler Verantwortlichen in einem Probetraining. Ein Profispieler ist in Laufenburg ein Novum.

«Wir wollten ein Zeichen setzen», erklärt der Team-Manager Frank Fischer. Dafür habe auch im finanziellen Bereich ein grosser Effort geleistet werden müssen, denn das Budget für die erste Mannschaft von Smash 05 beträgt nur rund 100 000 Franken; nichts im Vergleich zu anderen Teams. «Wir vertrauen auf unseren Teamgeist», gibt sich Frank Fischer kämpferisch. Auf der Suche nach neuen Sponsoren konnte Präsident Dominik Dillinger die Stadt Laufenburg als neuer Trikotsponsor verpflichten: «Wir wollen unsere Stadt positiv vertreten.»

Die Hauptprobe ist Smash 05 allerdings missglückt. Beim Supercup, einem Vorbereitungsturnier für alle NLA-Teams, verloren die Fricktaler alle Partien und klassierten sich auf dem achten Rang. In der Meisterschaft wäre diese Platzierung gleichbedeutend mit einer Barrage gegen ein Team aus der Nationalliga B. Soweit will man es im oberen Fricktal nicht kommen lassen.