NLB HANDBALL

Dem Winterthurer Wirbelwind getrotzt: STV Baden darf weiterhin vom Wintermeister-Titel träumen

Baden, 16.10.2019. Sport, Handball Schweizer Cup Saison 2019 / 2020. STV Baden (NLB) - Wacker Thun (NLA). Malvin Patzack (Baden). Copyright: Alexander Wagner Copyright by: Alexander Wagner Baden, 16.10.2019. Handball, Schweizer Cup Saison 2019 / 2020. STV Baden (NLB) - Wacker Thun (NLA)

Das Spiel zwischen dem STV Baden und SG Yellow/ Pfadi Espoirs war bis kurz vor Schluss eine enge Kiste.

Baden, 16.10.2019. Sport, Handball Schweizer Cup Saison 2019 / 2020. STV Baden (NLB) - Wacker Thun (NLA). Malvin Patzack (Baden). Copyright: Alexander Wagner Copyright by: Alexander Wagner Baden, 16.10.2019. Handball, Schweizer Cup Saison 2019 / 2020. STV Baden (NLB) - Wacker Thun (NLA)

Der STV Baden lieferte sich mit den Yellow/Pfadi Espoirs einen Abnützungskampf, der erst in der Schlussminute zu Gunsten des Heimteams mit 19:16 entschieden wurde. Dank dem Sieg grüssen die Badener zumindest temporär vom ersten Platz in der NLB und halten ihre Chancen auf den Wintermeister-Titel somit aufrecht.

49 Prozent. 50 Prozent. Die Fangquoten von Badens Keeper Marco Wyss (15/31) und Winterthurs Noah Huber (7/14) sprechen Bände: Wenn Torhüter derart glänzen und in 60 Minuten gerade mal 35 Tore – total! – fallen, kann es mit der Offensive nicht weit her sein.

Nicht dass es an entsprechenden Bemühungen gefehlt hätte. Winterthur legte los wie ein Hornissenschwarm und versuchte die Badener Defensive mit minutenlangen Wechseln und immer wieder eingestreuten Einzelvorstössen schwindlig zu spielen. Was zwar nur beschränkt gelang, die jungen Zürcher Wilden aber nicht davon abhielt, 60 Minuten unablässig anzurennen und hinten einen nicht minder kräftezehrenden Verteidigungsstil zu pflegen.

Nervenaufreibender Abnützungskampf

Städtli 1 war in defensiver Hinsicht auf der Höhe der Aufgabe. Der anhaltende Winterthurer Wirbelwind brachte das Badener Kollektiv nicht wirklich in Verlegenheit.

Dass daraus nicht die Basis einer klaren Führung wurde, lag zum einen am beherzten Einsatz der Gäste. Vor allem aber machten sich die Stadtturner das Leben selber schwer mit individuellen Fehlern und unpräzisen Abschlüssen.

So wurde die hart, aber bemerkenswert fair geführte Partie zu einem nervenaufreibenden Abnützungskampf, in dem kein Team den entscheidenden Vorteil erringen konnte. Zehn Minuten vor Schluss lag Baden nur ein Tor vorn – vier Minuten vor Schluss desgleichen. 

Die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel erst in der Schlussminute, 58 Sekunden vor Abpfiff, mit dem insgesamt sechsten Treffer von Ilan Baumann. 

Perfekter Badener Spieltag 

19:16. Was in jedem anderen Spiel ein Halbzeitresultat wäre, besiegelte am Ende eines harten Stücks Arbeit einen perfekten Badener Spieltag, bei dem nicht nur Städtli 1 (mit 18 Punkten aus 12 Spielen temporär wieder an der Tabellenspitze der NLB) sondern auch Städtli 2 (mit 18 Punkten aus 9 Spielen unbestritten an der Tabellenspitze der 2. Liga) sowie die SG Baden Handball (mit dem ersten Sieg wieder im Geschäft um den Ligaerhalt) Siege verbuchen konnten.  


Für Städtli 1 hält das Handballjahr 2019 nun noch zwei Auswärtsspiele gegen Teams am anderen Ende der Tabelle bereit: Am 7. Dezember gegen Biel und am 14. Dezember gegen Steffisburg. 

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