Volleyball
Das war ein siegloses Wochenende für Smash 05

Zwei Spiele, null Siege: Laufenburg-Kaisten unterliegt in Lugano klar 3:0 und gegen Lausanne hauchdünn mit 2:3

Marc Fischer
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Nie aufgegeben: Smashs Sutter (r.) und Essig (l.) wurden am Ende nicht belohnt. Archiv

Nie aufgegeben: Smashs Sutter (r.) und Essig (l.) wurden am Ende nicht belohnt. Archiv

Hans Peter Schläfli

Eine reine Spielzeit von 130 Minuten, 220 vom ersten bis zum letzten gespielten Ball: mehr Volleyball in einer Partie geht fast nicht. Allein die Matchdauer zeigt, wie umkämpft das Spiel zwischen Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten und Lausanne UC war. 300 Zuschauer kamen in der Sporthalle Blauen in den Genuss einer packenden Partie.

Bereits der erste Satz war ausgeglichen. Kein Team konnte entscheidend davonziehen und immer wieder entwickelten sich lange Ballwechsel mit gelungenen Block- und Verteidigungsaktionen. Gegen Satzende schienen die favorisierten Lausanner ihre Routine ausspielen zu können und gingen mit 21:19 in Front. Die Fricktaler kämpften sich aber nach dem Timeout zurück und glichen aus. In den beiden folgenden Aktionen war den Gastgebern das Glück dann aber nicht hold – und so ging Satz eins dennoch in die Romandie.

Mit Kampfgeist zum Satzausgleich

Noch umkämpfter wurde die Partie in Satz zwei. Beide Teams leisteten sich kaum Angriffsfehler, einzig beim Service nahm dann und wann ein Spieler zu viel Risiko. Zunächst lagen die Vorteile bei Lausanne. Nach einem Zwischenspurt kurz vor dem zweiten Technical Time-out lag aber Laufenburg-Kaisten stets mit zwei Punkten in Front. Zwei Satzbälle hatten die Fricktaler, beide wurden von Lausanne mit konsequentem Side-Out-Spiel abgewehrt. Bei 26:25 hiess es erstmals Satzball Lausanne – doch Smash 05 steckte nicht auf. Eine Dreipunkteserie ermöglichte den Satzausgleich.

Den Schwung konnten die Fricktaler dann aber nicht in den nächsten Durchgang mitnehmen. Lausanne reagierte mit druckvollen Services und zog sogleich auf 4:1 davon. In der Folge waren die Fricktaler dann aber das bessere Team. Druckvolle Services, variables Spiel und vor allem starke Blockaktionen führten zwischenzeitlich zu einer Vierpunkteführung für Smash 05. Lausanne hielt aber noch einmal dagegen und kam auf 23:24 heran, ehe Marcin Malicki den dritten Satz zugunsten von Laufenburg-Kaisten entschied.

Der einzige klare Durchgang war der vierte – zuungunsten der Fricktaler. Die Gäste schienen sich nun auf die Angriffe von Smash 05 eingestellt zu haben und glänzte mit starken Blocks und hervorragenden Defensiv-Aktionen des Liberos. Weder Auszeiten noch Spielerwechsel brachten die Fricktaler zurück in die Spur. Die Gäste schafften den Satzausgleich.

Ebenbürtig, aber unglücklich

Zum zweiten Mal mussten die Fricktaler in dieser Saison gegen ein favorisiertes Team ins Tiebreak. Und der Start verlief überhaupt nicht wunschgemäss. 3:0 ging Lausanne in Führung schaffte es aber nicht, diese zu verwalten. Im Gegenteil, Smash 05 stellte den Anschluss mit grossem Kampfgeist wieder her und so wurden die Seiten bei 7:8 gewechselt. Und die Ereignisse wiederholten sich. Erneut zog Lausanne auf 10:7 weg – und wieder kehrten die Fricktaler zurück ins Spiel und fanden den Anschluss. Am Ende fehlte nur wenig, aber dennoch behielt Lausanne das glücklichere Ende für sich.

Tags zuvor waren die Fricktaler in Lugano, das in dieser Form Meisterschaftsfavorit Nummer 1 ist, chancenlos und unterlagen deutlich mit 3:0. Nächstes Wochenende haben die Fricktaler spielfrei - ehe sie am 3. November auswärts auf Amriswil treffen. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 11. November statt. Gegner ist dann Meister Chênois, der derzeit hinter den Fricktalern klassiert ist.