Fussball
Das Urgestein verlängert beim FC Aarau: Sandro Burki bleibt bis 2015

Der Captain hält dem FC Aarau die Treue: Vor dem Heimspiel gegen Wil setzt Burki seine Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag. Sein Ziel ist klar: «Ich will in die Super League zurück.»

Ruedi Kuhn
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Integrationsfigur vom Brügglifeld: Sandro Burki.

Integrationsfigur vom Brügglifeld: Sandro Burki.

foto-net / Alexander Wagner

Heute Mittag ist es so weit: Die Führungscrew des FC Aarau trifft sich mit Sandro Burki und wird sich mit dem Mittelfeldspieler über eine Vertragsverlängerung bis Ende Saison 2014/15 einigen. So ist es jedenfalls abgemacht.

Burkis Ziel ist klar: «Nach dem Abstieg 2010 will ich mit dem FC Aarau in die Super League zurück», hält der 27-Jährige unmissverständlich fest. «Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Wil können wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung machen.»

Die Weichen für eine Vertragsverlängerung wurden schon Ende Januar im Trainingslager auf Zypern gestellt. Burki traf sich damals mit Präsident Alfred Schmid und Vizepräsident Roger Geissberger zu einer unverbindlichen Unterredung.

Burki blickt zurück und sagt: «Es war ein gutes Gespräch. Beide Seiten zeigten Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Nach der Rückkehr in die Schweiz haben wir uns ein zweites Mal getroffen und uns relativ schnell geeinigt.»

Burki spielt seit 2006 für den Verein vom Brügglifeld. Momentan bildet er zusammen mit dem Moldawier Artur Ionita das defensive Bollwerk vor der Viererabwehrkette.

Aaraus Nummer 6 liess es zwar an Torgefährlichkeit vermissen und erzielte seit 2011 kein Tor mehr, aber als Denker und Lenker macht er noch immer gute Figur. Beeindruckend ist vor allem seine läuferische Qualität. Wenn seine Leistungen etwas konstanter werden hat er zweifellos Chancen, den Stammplatz auch in der höchsten Spielklasse zu verteidigen.

Burki ist im Verlauf der vergangenen sieben Jahre zu einer Persönlichkeit gereift, ja sogar zu einer Integrationsfigur geworden. Als Captain übt er nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld eine Vorbildfunktion aus.

Burki fühlt sich wohl als Profi. Spielt er mal nicht Fussball, so verbringt er die Zeit mit seiner Frau Nadine und den beiden Kindern.

Im letzten Halbjahr leistete er zudem Zivildienst und betreute Jugendliche der Stiftung Lebensschritt Gränichen. Diese Lebensschule war zweifellos eine schöne Abwechslung zum Alltag als Berufsfussballer.