Auch ohne ihren Spielertrainer Hafiz Shaharudin liess sich die Mannschaft am Samstag gegen Genf nicht aus dem Konzept bringen und holte das Punktemaximum von vier Punkten. Lediglich das Damendoppel musste sich nach über einer Stunde Spieldauer im 3. Satz geschlagen geben.

Für Shaharudin gab Silvan Furrer sein Nationalligadebüt nach Mass und gewann an der Seite von Tobias Künzi das 2. Herrendoppel.

Am Samstag musste die Mannschaft auswärts in Adliswil, dessen Team in Bestaufstellung auflaufen konnten, antreten. Die Begegnung begann mit dem 2. Herren- und dem Damendoppel. Mit diesen Spielen zu Beginn wollte Adliswil die Basis für einen Sieg hinlegen und das Team Argovia unter Druck setzen.

Tobias Künzi und Silvan Furrer überraschten im ersten Satz ihre deutlich stärker eingestuften Gegner und zwangen ihnen damit einen 3. Satz ab. Ganz reichte es dann doch (noch) nicht und die Sätze 2 und 3 gingen an die Gegner aus Adliswil. Genau umgekehrt verlief das Damendoppel, in dem Chantal von Rotz und Ronja Stern nach verlorenem Startsatz das Spiel noch drehen und zum 1:1 Zwischenstand ausgleichen konnten.

Im folgenden 1. Herrendoppel zeigten Nikita Khakimov und Pedro Martins eine solide Leistung und gewannen dieses klar in zwei Sätzen. Ebenso deutlich wollte Adliswil das Dameneinzel gewinnen (Linda Zetchiri ist derzeit Nr. 4 in Europa); nur dass Ronja Stern unerwartet gegenhalten konnte und im 2. Satz ihrer Gegnerin sogar einen Satzball abrang. Die grosse Überraschung blieb dann aber aus und so stand es 2:2.

Im 2. Herreneinzel spielte Adliswil mit Hogianto seinen nächsten Trumpf aus, aber auch hier leistete Joel König erheblich Widerstand, musste sich aber ebenfalls geschlagen geben. Beim Stande von 2:3 mussten die verbliebenen drei Spiele alle gewonnen werden, wollte man noch als Sieger die Halle verlassen.

In Top-Form präsentierte sich Pedro Martins und besiegte in einem spannenden Spiel den für Adliswil spielenden finnischen Meister Anton Kaisti. Tobias Künzi, im 3. Herreneinzel inzwischen fast eine Bank, meisterte seine Aufgabe nach kurzen Startschwierigkeiten souverän und es stand bereits 4:3.

Im abschliessenden Mixed zeigten sich Lea Müller und Nikita Khakimov von ihrer besten Seite und spielten insbesondere im 1. Satz den Gegner fast schwindelig. Somit hiess es zu Ende 5:3 für das Team Argovia.

An der kommenden Doppelspielrunde am 11./12. Februar spielt das Team Argovia gleich zweimal zu Hause in Gebenstorf: Am Samstag um 14.00 Uhr gegen Uni Basel und am Sonntag ebenfalls um 14.00 Uhr gegen La Chaux-de-Fonds. Im Hinspiel spielte man gegen beide Teams auswärts jeweils 4:4 unentschieden.

NLB-Equipe auf viertem Rang

Wie erwartet und erhofft legte die zweite Mannschaft schon am Donnerstagabend gegen
den Tabellenletzten Baselland mit einem 7:1 vor; «nur» das 3. Herreneinzel überliessen sie dem Gegner.

Am Sonntag ging es dann nach Winterthur gegen den Tabellennachbarn Vitudurum. Leider forderte die Grippe Tribut und so kam der Youngster Yanis Aurilio zu seinem ersten Einsatz in der NLB. Schon im zweiten Herrendoppel, welches er nur knapp an der Seite von Roger Bugmann verlor, zeigte Aurilio, dass er an seine Chance glaubte.

Im 3. Herreneinzel nutzte er diese und schlug einen ehemaligen Teamkollegen glatt in zwei Sätzen. Da auch die Damen mit Mirjam Abegglen (Dameneinzel), wie auch Chantal von Rotz mit Céline Dagelet (Damendoppel) erfolgreich waren, lag es wieder einmal am Mixed, das Unentschieden noch zu ermöglichen.

In spannenden drei Sätzen konnte sich Chantal von Rotz mit Silvan Furrer hauchdünn im 3. Satz mit 21:19 durchsetzen und sicherte so dem arg ersatzgeschwächtem Team die Punkteteilung.