Als Weltranglisten Zweite im Einzel der Kategorie WH1, steht Karin Suter-Erath an der Heim-WM im Rampenlicht. Sie wird in allen drei Disziplinen starten. Ihr grosser Traum ist ein Podestplatz, doch die Konkurrenz aus Korea, Thailand und China ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. «Neben der Einzelwertung habe ich mit Cynthia Mathez und Luca Olgiati zwei starke Mitspieler für das Doppel und Mixdoppel an meiner Seite. Beide haben enorme Fortschritte gemacht. In Basel wird die internationale Konkurrenz nicht schlafen, da ist ein Top-Acht-Ergebnis bereits ein grosser Erfolg.», so die mehrfache Weltmeisterin.

Cynthia Mathez, die an MS und MS Fatigue erkrankte Athletin, freut sich sehr auf die WM-Teilnahme in der Schweiz: «Ich bin physisch wie auch psychisch top fit. Die Vorbereitungen liefen sehr gut. Im Doppel mit Karin Suter-Erath möchte ich unbedingt in den Viertelfinal und mit Marc Elmer in den Mixed-Achtelfinal», so die adrenalinliebende Athletin.

Marc Elmer ist der Aufsteiger im Schweizer Badmintonteam. Nach seinem Gleitschirmunfall im Mai 2017 fand er während seiner Reha in Nottwil über Karin Suter-Erath zum Badmintonsport. Die Glarner Sportskanone freut sich auf die erste WM-Teilnahme, zumal sie noch in der Schweiz stattfindet. Er tritt mit Cynthia Mathez im Mixdoppel gegen die Weltelite an: «Mein Aufstieg in die Schweizer Badminton-Elite war ein riesiger Aufsteller in den letzten Jahren. Es ist schön, dass ich sportlich weiterhin so aktiv sein kann wie vorher – wenn nicht noch erfolgreicher! In Basel ist es mein Ziel, die Gruppenphase zu überstehen. Alles was dann noch kommt, wäre genial. Wie weit es reicht, wird sicherlich auch die Auslosung mitentscheiden, denn Korea, China & Co. werden uns einheizen.»

Teilnahme schon ein grosser Erfolg

Luca Olgiati hat bereits etwas mehr Wettkampferfahrung als Marc Elmer an Grossanlässen. Der Aargauer hat mit Karin Suter-Erath im Mixdoppel bereits grosses Potential für ein Top Ergebnis: «Ich bin bereit für die WM und möchte mein Potential in Basel zu 100 Prozent abrufen – zeigen was ich kann. An der WM 2017 erreichte ich mit Karin Suter-Erath bereits das Viertelfinal, was auch in Basel mein Ziel ist.»

Christian Hamböck kämpfte noch bis vor Kurzem mit grossen gesundheitlichen Problemen und musste anfangs Juni operativ behandelt werden: «Ich bin sehr happy, dass der Genesungsverlauf so reibungslos verlief und ich nun trotz Rückschlag an der Heim-WM spielen kann. Natürlich ist der Trainingsrückstand noch gross, jedoch bin ich guter Dinge. Ich freue mich auf die Gruppenphase, hoffe natürlich auf eine glückliche Auslosung und werde alles geben, um diese erfolgreich zu überstehen. Die Gegner sind stark, jedoch weiss ich, dass ich ein paar davon schlagen kann. Die Teilnahme ist für mich jedoch bereits ein grosser Erfolg.»