NLA-Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen muss für den Rest der Saison auf Captain Dimitrij Küttel verzichten. Der 24-jährige Aargauer verletzte sich am Mittwochabend im dritten Viertelfinalspiel gegen Suhr Aarau (31:16) doch schlimmer als Vereinsarzt Jean-Jacques Fasnacht nach der Partie angenommen hatte. So erlitt er am rechten Schienbein nicht eine massive Prellung, sondern einen Bruch. Küttel wurde bereits am Donnerstag operiert.

Die Entwarnung vom Mittwochabend hatte alle Anwesenden positiv überrascht, weil der laute Knall, der beim Zusammenprall Küttels mit HSC-Flügel Patrick Strebel entstand, stark auf einen Schienbeinbruch hingedeutet hatte. Nach dem Zusammenprall lag Küttel eine gefühlte Ewigkeit vor Schmerzen schreiend auf dem Boden, bis er schliesslich auf der Bahre direkt aus der Halle ins Spital transportiert wurde.

Bitter natürlich, dass sich Küttel die schwere Verletzung ausgerechnet in einer Partie gegen den HSC, seinen ehemaligen Juniorenverein zuzog.

Der dritte Linkshänder, der ausfällt

Mit Küttel fehlt den Kadetten im Rückraum bereits der dritte Linkshänder. Für Ron Delhees ist die Saison wegen einer Ellbogenverletzung ebenfalls zu Ende, bei Michal Szyba besteht die Hoffnung, dass er in etwa drei Wochen wieder spielen kann.

Die Schaffhauser treffen im Halbfinal auf Cupsieger Pfadi Winterthur. Die erste Partie findet am Samstag, 21. April (17.00 Uhr), in der Winterthurer Eishalle Zielbau Arena statt. (sda/dfs)