Rheinfelden
Das Kopfsteinpflaster als Challenge am Rheinfelder Stadtlauf

Im Rahmen des 24. RE/MAX Fricktal-Cups führte die IG Velo Rheinfelden und der SRB Fricktal gestern in Rheinfelden den Stadtlauf durch. Sebastian Retzlaff entschied den Lauf mit einem komfortablen Vorsprung für sich.

Janine Müller
Merken
Drucken
Teilen

Dass ein Veloklub einen Stadtlauf organisiert, ist nicht gerade alltäglich. Schon gar nicht mitten im Winter. Das sieht der SRB Fricktal, welcher in diesem Jahr sein 75-Jahre-Jubiläum feiern darf, anders. Seit Jahren organisiert man im Winter einen Lauf, damit die Radfahrer auch in dieser Jahreszeit fit bleiben.

Anspruchsvolles Terrain

Im letzten Jahr wollte man nicht in einem Dorf im Fricktal den Lauf durchführen, sondern in der Rheinfelder Altstadt. Der SRB Fricktal beauftragte die IG Velo Rheinfelden, welche lediglich aus den zwei pensionierten Karl Arnold und Eugen Näf zusammengesetzt ist, den Lauf zu organisieren. Die beiden passionierten Rennvelofahrer übernahmen die Aufgabe gerne und so kam es, dass im Januar 2011 der erste Rheinfelder Stadtlauf über die Bühne ging. Mit einem Riesenerfolg, wie Karl Arnold freudig erzählt. «Die Teilnehmer sind ob der tollen Ambiance in der Altstadt beinahe ausgeflippt», sagt Arnold und Stolz schwingt in seiner Stimme mit.

Der Deutsche Sebastian Retzlaff bewies an der diesjährigen Austragung des Rheinfelder Stadtlaufs, dass er definitiv schon in Form ist. Die 6,8 Kilometer absolvierte er mit komfortablem Vorsprung am schnellsten. «Dieser Lauf ist super und wegen des vielen verschieden grossen Kopfsteinpflasters durchaus auch anspruchsvoll und schwierig», zieht Retzlaff, der zum ersten Mal in Rheinfelden gestartet ist, nach seinem Lauf das Fazit. Zweiter wurde der Oberfricker Simon Hasler, welcher in der Gentleman-A-Kategorie an den Start ging, gefolgt von Peter Oeschger.

Herzschlagfinale der Junioren

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich die Junioren und U19-Amateure. Einer Rad-Sprint-Ankunft gleich duellierten sich gleich fünf um die ersten drei Ränge. Das Rennen entschied dann Iwan Hasler für sich, dicht gefolgt von Diego Wendelspiess und Timo Güller.

Das Frauen-Rennen über 5,1 Kilometer, welches ohne eine Elite-Kategorie durchgeführt wurde, dominierte Sandra Kym. Lange vermochte die zweitplatzierte Andrea Brecht mit Kym mithalten. In der letzten Runde setzte sich Kym aber entscheidend ab. Mit einem weiteren grossen Abstand lief Karin Zingg als Dritte ins Ziel ein.

Wie es mit dem Rheinfelder Stadtlauf weiter geht, wissen die Verantwortlichen vom SRB Fricktal noch nicht, denn die IG Velo Rheinfelden will den Lauf nicht mehr organisieren. Es bestehen aber Ideen, auch den deutschen Teil von Rheinfelden in den Lauf einzubeziehen.