Swiss Junior Trophy
«Das gibt es nicht einmal bei den French Open»: Optimale Voraussetzungen, um Spitzentennis zu geniessen

Am Samstag fällt der Startschuss zur 11. Ausgabe des internationalen Juniorenturniers FROMM Swiss Junior Trophy in Oberentfelden. Turnierdirektor Freddy Blatter macht alles dafür, dass sein Turnier in die höchste Spielklasse aufsteigen kann.

Fabio Baranzini
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Sophie Lüscher aus Seengen ist im U18-Tableau der Swiss Junior Trophy 2017 in Oberentfelden dabei

Sophie Lüscher aus Seengen ist im U18-Tableau der Swiss Junior Trophy 2017 in Oberentfelden dabei

Fabio Baranzini

Das Ziel von Freddy Blatter und seinem Team ist es, die Swiss Junior Trophy dereinst zu einem Grad-1-Turnier zu machen. Also zu einem der grössten internationalen Juniorenturniere weltweit in der Kategorie U18.

Obwohl sich die beiden ITF-Referees Andreas Schütz und David Mazacek, die das Turnier im letzten Sommer betreut haben, einig waren, dass die FROMM Swiss Junior Trophy organisatorisch bereits auf dem Niveau eines Grad-1-Turniers ist, bleibt das grösste Juniorenturnier Europas vorläufig ein Event der 2. Kategorie.

Das hält Turnierdirektor Freddy Blatter aber nicht davon ab, die Organisation in den verschiedensten Bereichen weiter zu verbessern. Die grösste Änderung betrifft in diesem Jahr die Tribüne, die auch diesmal wieder aufgestellt wird, damit die Zuschauer die Partien der Stars von morgen bequem verfolgen können. «In diesem Jahr wird die Tribüne gar noch ein Dach haben, damit die Zuschauer vor der Sonne geschützt sind. Das ist etwas, dass es nicht mal an den French Open in Paris gibt», sagt Freddy Blatter.

Eintritt zu Gunsten der Juniorenförderung

Neu sind in diesem Jahr auch die Partnerschaften mit dem Hotel Kettenbrücke in Aarau und dem Aparthotel in Baden-Dättwil. In diesen beiden Hotels sind die Spieler, Trainer und Schiedsrichter untergebracht. «Wir sind bei der Hotelkapazität im vergangenen Jahr an unsere Grenzen gestossen. Mit den beiden neuen Partnern haben wir eine super Infrastruktur und auch wegtechnisch liegen die beiden Hotels sehr gut», freut sich Freddy Blatter.

Wie gewohnt werden die Zuschauer während des Turniers kulinarisch im Restaurant des Tenniscenters Aarau West verwöhnt. Ab Freitag, wenn die Viertelfinalspiele der U18-Kategorie ausgetragen werden, müssen die Zuschauer 10 Franken Eintritt bezahlen. Am Finalwochenende sind es deren 15 Franken. «Die Eintrittspreise haben für uns symbolischen Charakter. Natürlich würde allein das Spielniveau in den letzten Runden der U18-Kategorie die Eintrittspreise rechtfertigen, aber wir werden den Erlös nicht für das Turnier einsetzen, sondern in die Juniorenförderung in der Region investieren», so Blatter.

So sieht das Programm aus

Am Wochenende vom 15./16. Juli werden die ersten Spiele der Qualifikation (U14 und U16) ausgetragen, ehe ab Montag (17. Juli) in diesen beiden Altersklassen die Matches der Hauptkategorien gespielt werden. Gleichzeitig greifen auch die ersten U18-Junioren ins Geschehen ein, die am Montag und Dienstag ihre Qualifikation bestreiten und ab Mittwoch im Hauptfeld antreten.

Jonas Schär aus Oftringen ist im U18-Tableau der Swiss Junior Trophy 2017 in Oberentfelden dabei

Jonas Schär aus Oftringen ist im U18-Tableau der Swiss Junior Trophy 2017 in Oberentfelden dabei

Fabio Baranzini

Die insgesamt 508 Einzel- und Doppelmatches werden während den neun Turniertagen auf den Plätzen im Tenniscenter Aarau West in Oberentfelden, sowie auf den Anlagen des TC Entfelden und des TC Suhr durchgeführt. Die Finalspiele aller Einzelkategorien finden am Sonntag 23.7. auf der Anlage des Tenniscenters Aarau West statt.

Hinweis: Aktuelle Informationen zu den Teilnehmern, den Tableaus, den Resultaten und den Spielzeiten finden Sie auf der Turnierwebsite.