Basketball

Das Ende einer lehrreichen Saison für die Badener Basketballer

Badens Gion Wyss (am Ball) wird mit seiner Mannschaft auch nächste Saison wieder in der 1. Liga spielen.

Badens Gion Wyss (am Ball) wird mit seiner Mannschaft auch nächste Saison wieder in der 1. Liga spielen.

Die Männer des Basketballklubs Alstom Baden blicken vor dem letzten Saisonspiel auf eine durchzogene Spielzeit zurück. Kevin Wernli meint, der Trainerwechsel spielte dabei eine grössere Rolle sowie auch die Integrierung von Junioren.

Mit dem Spiel von diesem Wochenende gegen SAM Massagno in Camignolo (Scuole Medie, 16.00 Uhr) geht für Baden die Basketballsaison 2012/2013 zu Ende.

Das angestrebte Saisonziel, der Ligaerhalt, hat das Team von Alstom schon vor dem letzten Spiel geschafft, doch die Mannschaft um Trainer Lavelle Emerson musste sich erst finden, bevor etwas Zählbares dabei herausschaute.

Zum dritten Mal den Ligaerhalt geschafft

Auch in der dritten Saison nach dem Wiederaufstieg in die 1. Liga national kann sich das Team aus Baden in der Liga behaupten. Der Start in die Meisterschaft misslang den Badenern jedoch komplett. Nach der ersten Saisonhälfte standen sie mit nur einem Punkt da. «Mit dem neuen Trainer, der erst seit August bei uns ist, kam natürlich eine Veränderung ins Team», sagt Kevin Wernli, der Vizepräsident des Vereins, der gleichzeitig Spieler der ersten Mannschaft ist.

«Er hat eine ganz andere Trainingsweise als sein Vorgänger. Daran mussten wir uns erst gewöhnen.» In der zweiten Hälfte kam die Mannschaft dann besser in Fahrt und konnte vier Siege feiern und so den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen. Somit geht es im letzten Ligaspiel um nichts mehr. Dennoch wollen die Badener nochmals alles geben und wenn möglich mit einem Sieg die Saison ausklingen lassen. «Ein positiver Saisonabschluss ist immer wichtig, auch im Hinblick auf nächstes Jahr», sagt Wernli.

«Wir haben diese Saison sozusagen als Vorbereitung gesehen», erklärt Wernli. «Für uns war es wichtig, dass wir zusammenfinden und etwas lernen können für die Zukunft.» Denn letzten Sommer kam nicht nur ein neuer Trainer. Auch mehrere Spieler fanden den Weg nach Baden. Ausserdem haben zwei Junioren den Sprung in die erste Mannschaft geschafft, die integriert werden mussten.

Der Blick nach vorne

Und was bringt die Zukunft? «Ich denke, das Team wird grösstenteils zusammenbleiben, und auch der Trainer besitzt einen laufenden Vertrag», sagt der Vizepräsident. Emerson habe sich aber schon nach einigen Verstärkungsspielern umgeschaut. Konkrete Angebote liegen nicht vor. Erst mal wollen die Badener ihre Ferien geniessen. «Im August werden wir uns zusammensetzen und die endgültige Planung für nächstes Jahr vornehmen», fügt Wernli an. Allzu viele Veränderungen wird Baden wohl allerdings nicht vornehmen, will es doch rund um dieses bestehende Team seine Zukunft aufbauen und nächstes Jahr mehr als nur einen Sieg in der ersten Saisonhälfte einfahren.

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