Von Beginn an agierten die Wohler aus einer eng gestaffelten Defensive heraus und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Diese waren selten, sodass Wohlen nur sporadisch zu eigenen Abschlussmöglichkeiten kam. Insbesondere in der ersten Spielhälfte fand die Partie fast ausschliesslich um den Strafraum der Gäste statt. Der FCW hatte Mühe für Entlastungsangriffe zu sorgen. Gleichzeitig liess man kaum Chancen der Gastgeber zu, sodass sich eine für die rund 250 Zuseherinnen und Zuseher eine kaum unterhaltende Partie bot.

In der zweiten Halbzeit funktionierte das Konterspiel der in blau agierenden Wohler dann besser. Mit fortlaufender Spielzeit zermürbte man «Breitsch» durch die eigene, destruktive Spielweise. Kein schön anzusehender Fussball, aber am heutigen Tag effektiv! Breitenrain konnte sich auch in der zweiten Halbzeit nur äusserst selten gute Tormöglichkeiten erspielen, während Wohlen das Spiel zumindest ab und an in die Spielhälfte des FCB verlagern konnte und zu eigenen Abschlüssen kam.

Das dritte torlose Unentschieden

Der FC Breitenrain machte über die gesamte Spielzeit den spritzigeren, technisch versierteren und agileren Eindruck, während Wohlen defensiv äusserst organisiert agierte und sich auch in brenzligen Situationen nicht aus der Ruhe bringen liess.

So steht am Ende ein 0:0 Unentschieden, dass den Gästen aus dem Freiamt wohl etwas eher zufriedenstellen wird. Es ist das inzwischen dritte torlose Unentschieden für den FC Wohlen in dieser Saison! Kurios: immer, wenn der FC Wohlen in der Meisterschaft kein Tor kassiert, schiess er selbst auch keins. In allen anderen Partien hat der FCW mindestens ein Tor selbst erzielt, selbst, wenn man dem jeweiligen Gegner unterlegen war. Lediglich bei der Cupniederlage gegen den FC Wil blieb man ohne eigenen Treffer.