Faustball

Dank der besten Saisonleistung in die Playoffs

Die NLA-Faustballerinnen des STV Oberentfelden-Amsteg gewinnen am fünften und letzten Spieltag der Qualifikation gegen Neuendorf und Schlieren und sind damit beim Finalevent in Elgg mit dabei.

Spitzenteams zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den wichtigen Spielen ihre beste Leistung abrufen können. Und genau das ist den Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg am letzten Wochenende gelungen. Nachdem die bisherige Saison nicht ganz den eigenen, hohen Erwartungen entsprochen hatte, haben die Oberentfelderinnen am ersten Spieltag nach der Sommerpause auf der ganzen Linie überzeugen können.

Zwei Monate lang haben sie sich auf das Direktduell gegen Schlieren im Kampf um einen Playoffplatz vorbereitet. Eine Vorbereitung, die sich nun ausbezahlt hat. Das Team von Trainer Benjamin Marti-Suter startete stark in das wichtige Spiel gegen Schlieren und konnte die ersten beiden Sätze deutlich mit 11:5 und 11:7 gewinnen. „Wir sind sensationell gestartet. Der Fokus der ganzen Mannschaft hat gestimmt und wir konnten von Beginn weg zeigen, dass wir unbedingt an den Finalevent wollen“, so Marti-Suter.

Starker Auftritt gegen Schlieren

Im dritten Satz verschliefen seine Spielerinnen allerdings den Start und gerieten schnell in Rückstand. Diesen konnten sie zwar nochmals aufholen, verloren dann aber die beiden letzten Punkte des Satzes und damit auch den Satz mit 9:11. Davon liessen sich die Hallen-Vize-Schweizermeisterinnen allerdings nicht aus dem Konzept bringen und schalteten sofort wieder einen Gang höher.

Den vierten Durchgang konnten die Oberentfelderinnen dann mit 11:6 für sich entscheiden und brachten damit den Sieg ins Trockene. „Ich bin sehr stolz, dass meine Mannschaft in diesem wichtigen Spiel nicht vom Druck gehemmt wurde, sondern den Druck ins Positive umwandeln und ihr Potenzial abrufen konnte. Das war ganz klar und mit grossem Abstand unser bestes Spiel in dieser Feldsaison“, freut sich Benjamin Marti-Suter.

Die Männer als Vorbild

Vor dem Sieg gegen Schlieren hatten die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg bereits ihr erstes Spiel gegen Schlusslicht Neuendorf mit 3:0 Sätzen gewonnen. Die Mannschaft zeigte dabei keine überragende Leistung, war gegen die junge Mannschaft aus Neuendorf aber stets Herr der Lage und lief nie Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. 11:7, 12:10 und 11:6 lautete das Schlussresultat.

Dank diesen beiden Siegen stehen die Oberentfelderinnen als Playoff-Teilnehmerinnen fest und kämpfen am Wochenende vom 10./11. September in Elgg um den Schweizer Meistertitel. „Wir nehmen uns dabei die Männer Mannschaft unseres Vereins zum Vorbild, die im letzten Winter als letztes Team knapp an den Playoffs teilnehmen konnte und am Ende Schweizer Meister geworden ist“, sagt Benjamin Marti-Suter, der mit seinen Spielerinnen während den nächsten beiden Wochen noch an einigen Details feilen wird, damit die Kommunikation auf dem Feld noch besser und die Equipe damit noch kompakter auftreten wird.

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