Reiten

Chantal Müller und U Tabasca: Ein eingespieltes Team auf EM-Finalkurs

Motiviert: Chantal Müller und U Tabasca wollen hoch hinaus. zvg

Motiviert: Chantal Müller und U Tabasca wollen hoch hinaus. zvg

Am Mittwoch beginnen im südspanischen Vejer de la Frontera die Europameisterschaften der Jungen Reiter. Die 19-jährige Chantal Müller aus Veltheim ist mit ihrer Holsteinerstute U Tabasca am Start.

Eigentlich hatte Chantal Müller mit einer Teilnahme an der Europameisterschaft anfangs Saison gar nicht so richtig gerechnet. Denn in diesem Jahr startet die 19-Jährige nicht mehr bei den Junioren, sondern neu in der Kategorie der Jungen Reiter.

«Die Hindernisse sind im Vergleich zu den Junioren höher und der Parcours ist insgesamt schwieriger», erklärt Chantal Müller. Obwohl sie nun zu den jüngsten Springreiterinnen in der Kategorie gehört, gelang der Aargauerin mit ihrem besten Pferd, der 9-jährigen Holsteinerstute U Tabasca, ein ausgezeichneter Start.

Nicht nur sprang die amtierende Vize-Schweizer-Meisterin Ende Januar am CS in Zürich auf den zweiten Rang, sondern zeigte auch bei mehreren Nationenpreis-Einsätzen, dass sie in der neuen Altersklasse bestens mitmischen kann. Dank den erreichten Resultaten war die Selektion für die EM in Vejer de la Frontera bald nur noch Formsache.

2012 noch zu nervös

«Ich freue mich sehr auf meine EM-Teilnahme und U Tabasca ist fit und frisch. Nach dem letzten CSIO-Turnier in Hagen habe ich sie fast fünf Wochen pausieren lassen und viel Gymnastik sowie Dressur trainiert», sagt die Sportklassenschülerin der Alten Kanti Aarau.

Bereits 2012 ritt sie mit der Holsteinerstute an den europäischen Titelkämpfen, verpasste jedoch bei den Junioren den Finaleinzug: «Es war das erste Mal, dass ich mitreiten durfte.

Nach der ersten Prüfung und dem ersten Umgang im Nationenpreis hielten wir sehr gut mit, im zweiten schlichen sich dann Fehler ein. Wir waren beide etwas nervös.»

Routiniers helfen

Gestärkt von den erzielten Saisonleistungen, werden die Nerven von Müller und U Tabasca in diesem Jahr in Spanien wohl keinen Strich mehr durch die Rechnung machen können.

Denn Pferd und Reiterin sind motiviert, die Konkurrentinnen hat die 19-Jährige von den Nationenpreis-Einsätzen in diesem Jahr bereits kennen gelernt. Zudem sind mit dem Zürcher Martin Fuchs, der im letzten Jahr Gold im Einzel geholt hat, und der Schwyzerin Annina Züger auch zwei routinierte Athleten in der Schweizer Equipe mit dabei.

«2012 haben sie mit dem Team die Silbermedaille geholt. Sie sind zwei wichtige Stützen», sagt Müller. Mit U Tabasca, die aus eigener Zucht stammt und untrennbar zur Familie gehört, ist die Chance hoch, dass dem eingespielten Team der Finaleinzug gelingt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1