Frauenfussball

Chance für die FCA-Frauen: Am Sonntag empfangen sie St. Gallen-Staad zum Cup-Viertelfinal

Die FC Aarau Frauen spielen am Sonntag im Cup gegen St. Gallen-Staad

Die FC Aarau Frauen spielen am Sonntag im Cup gegen St. Gallen-Staad

Am Sonntagnachmittag empfangen die FC Aarau Frauen die Frauen des FC St. Gallen-Staad zum Viertelfinalspiel des Schweizer Cups.  In diesem Spiel geht es um mehr als nur den Einzug in den Halbfinal.

Letzten Samstagabend verloren die FC Aarau Frauen zu Hause gegen Derendingen-Solothurn gleich mit 2:4. Die Leistung in diesem Spiel war nicht das, was man sich bislang in der Saison der FCA-Frauen gewohnt war. Attribute wie kämpferisch, emotional oder energetisch misste der Zuschauer in dieser Partie. Und das soll sich nun ändern.

Captain Michelle Stierli sagte es nach der Samstagspartie schon: «Im Cup sind sicher noch mehr Emotionen im Spiel. Viel ändern müssen wir nicht unbedingt. Es wird dann schon gut kommen.»

Der Gegner ist ja kein Unbekannter. Vor rund drei Wochen haben die FCA-Frauen den damaligen Tabellenführer St. Gallen-Staad auf dessen heimischen Feld mit 2:1 geschlagen. In einer richtig zähen Partie auf einem nassen Kunstrasen. Wettertechnisch gesehen kann die Partie am Sonntag auf dem Aarauer Kunstrasen gleich aussehen. Spielerisch vielleicht nicht ganz. Denn in den Reihen des Heimteams gab es in den letzten Wochen ein paar Veränderungen.

Als Einheit gegen den Favoriten

Auf personeller Ebene hat sich in diesen vergangenen drei Wochen bei den FC Aarau Frauen gleich Einiges getan. Erst fiel Martina Schwaller nach der Partie gegen Zürich aus, da sie zum dritten Mal ihr Kreuzband gerissen hatte. Dann noch der Ausfall von Rebecca Storr, die seit längerem Oberschenkelprobleme beklagte.

Nun fällt auch noch die 15-jährige Topskorerin in den Reihen der Aarauerinnen aus. Alayah Pilgrim hat sich im Spiel gegen Derendingen-Solothurn an der Leiste verletzt. Die Ergebnisse der ärztlichen Untersuchung sind zwar noch nicht da, aber die Stürmerin wird auf jeden Fall aussetzen müssen.

Trotz der personellen Not gibt sich Trainer Charles Grütter vor der Partie ziemlich gelassen: «Wir sind ein Spitzenteam und das wollen wir auch am Sonntag beweisen. Zwar ist der Cup nur ein Zückerchen, dass wir uns noch holen können, aber das heisst nicht, dass wir nicht mit vollem Kampfgeist und Siegeswillen in die Partie gehen werden.»

Aber fast wichtiger als ein Weiterkommen scheint im Gespräch dem Trainer die Chance zu zeigen, wer der FC Aarau ist und wie er präsentiert wird. «Wir haben hier einen profimässigen Betrieb, mit der Mannschaft und dem ganzen Staff. Am Sonntag werden bestimmt einige Zuschauer den Weg in den Schachen finden und uns sehen. Dann haben wir die Möglichkeit ihnen zu zeigen, auf welcher Liga wir uns befinden und wie gut unser ganzes Team funktioniert.»

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