Challenge League
Luzern gab Angebot für Spadanuda ab, doch der Topskorer verlängert bis 2024 beim FC Aarau

Der Topskorer bleibt: Nach seinem starken Saisonstart gab der FC Luzern ein Angebot für Kevin Spadanuda ab. Die Verantwortlichen im Brügglifeld lehnten ab und verlängern nun - wie von der AZ angekündigt - ihrerseits mit dem 24-Jährigen.

Sebastian Wendel
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Kevin Spadanuda (24) verlängert seinen Vertrag bis 2024.

Kevin Spadanuda (24) verlängert seinen Vertrag bis 2024.

Marc Schumacher / freshfocus

Hinter Kevin Spadanuda liegen aufregende Wochen. Erstmals seit seiner Vertragsunterschrift beim FCA im Sommer 2019 kam der Flügelstürmer heuer verletzungsfrei durch eine Vorbereitung. Die Folge: Mit fünf Toren und zwei Assists rangiert das pfeilschnelle und kraftvolle Eigengewächs aktuell auf dem Thron der Challenge-League-Skorerliste. In Erinnerung bleibt vor allem sein Galaauftritt gegen Stade Lausanne Ouchy (5:2): Spadanuda erzielte drei Tore und bereitete die anderen zwei vor.

Danach interessierten sich logischerweise diverse höherklassige Vereine für seine Dienste. Und der FC Luzern gab kurz vor Transferschluss auch ein konkretes Angebot. Da dieses gemäss AZ-Informationen jedoch nur im tiefen sechsstelligen Bereich lag, lehnten die FCA-Verantwortlichen verständlicherweise dankend ab.

Sie wurden ihrerseits aktiv und boten Spadanuda vor der Länderspielpause eine Verlängerung dessen Vertrags um ein weiteres Jahr an - selbstredend zu besseren Bezügen. Nachdem Spadanuda zwei Wochen lang seinen Zivilschutz-Grundkurs absolvierte und deshalb im Ligaspiel vergangenen Freitag in Yverdon (1:1) zu Beginn auf der Ersatzbank sass, nahm er nun das Angebot des FCA wie von der AZ angekündigt an und besitzt neuerdings einen Vertrag bis 2024.

Ob er diesen auch tatsächlich erfüllen wird? Sollte der FCA in dieser Saison die hochgesteckten Ziele erreichen und in die Super League aufsteigen, steigen die Chancen auf einen Spadanuda-Verbleib frappant. Der Schinznacher hat stets betont, dereinst einmal mit dem FC Aarau in der höchsten Spielklasse auflaufen zu wollen. Falls der Aufstieg nicht klappt und Spadanuda weiterhin stark performt, dürfte er im Sommer 2022 das Brügglifeld verlassen - in Richtung Super League oder eine andere besserdotierte Liga.

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