FC Aarau

Captain Sandro Burki: «Ich sorge dafür, dass sich die Jungen wohlfühlen»

Vier Nachwuchsspieler sind mit Burki und dem FC Aarau in Marbella im Trainingslager.

Vier Nachwuchsspieler sind mit Burki und dem FC Aarau in Marbella im Trainingslager.

Sich in ein Team zu integrieren, ist für Nachwuchsspieler nicht immer einfach. Captain Sandro Burki erklärt, was bei der ersten Mannschaft des FC Aarau gut ankommt, und was weniger.

Sandro Burki, wann waren Sie zum ersten Mal mit einem Profi-Team im Trainingslager?
Sandro Burki: Das war im Januar 2002 mit dem FC Zürich. Da war ich 16.

Woran erinnern Sie sich?
Wir waren in Cancún in Mexiko. Da war alles voller Touristen. Wegen der Hitze konnten wir jeweils nur am Morgen trainieren. Am Nachmittag haben wir uns am Strand und in der Hotelanlage vertan. Da gab es 14 Bars, 7 Restaurants und extrem viele feiernde amerikanische Teenager – Wahnsinn. Das waren eigentlich mehr Ferien als ein Trainingslager (lacht).

Was ist für einen jungen Spieler, der das erste Mal dabei ist, wichtig?
Einerseits, dass er sich anpassen kann. Andererseits soll er sich aber auch nicht völlig zurücknehmen. Den Mund zu voll zu nehmen, kommt bei den gestandenen Spielern nicht so gut an, dasselbe gilt aber, wenn sich einer komplett versteckt. Sie müssen einen guten Mittelweg finden. Die Hierarchien im Team sind heutzutage sehr flach, das finde ich eine gute Entwicklung. Trotzdem sollten sie den nötigen Respekt mitbringen.

Welche Funktion fällt Ihnen bezüglich der Jungen als Captain zu?
Meine Hauptaufgabe ist, dafür zu sorgen, dass sich die Jungen gut fühlen. Sie sollen ein integrierter Teil der Gruppe hier sein, dann können sie auch befreiter trainieren. Dass ich diese Aufgabe übernehme, hat aber nicht gross mit meinem Captain-Amt zu tun. Das liegt viel mehr daran, dass ich einer der Älteren bin und schon viele Male im Trainingslager dabei war.

Was versuchen Sie den jungen Spielern mitzugeben?
Dass sie locker bleiben. Die Jungen, die wir dabei haben, sind eher ruhige Typen. Deshalb muss man sie nicht auf den Teppich zurückholen, sondern eher dafür schauen, dass sie sich nicht verkrampfen, nicht nervös sind. Insgesamt machen es die Jungen bei uns sehr gut. Und ganz neu sind sie ja nicht, sie haben schon zu Hause mit uns trainiert.

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