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Bronze nach Wechselbad der Gefühle

Bronzemedaille für die Aarauer 300-m-Gewehrschützen am Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft: (von links) Jörg Fankhauser, Thomas Läuppi, Hansjörg Schmied, Erich Hunziker und Rafael Bereuter

Bronzemedaille für die Aarauer 300-m-Gewehrschützen am Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft: (von links) Jörg Fankhauser, Thomas Läuppi, Hansjörg Schmied, Erich Hunziker und Rafael Bereuter

Das Topteam der Schützengesellschaft Aarau hat an der Schweizer Gruppenmeisterschaft 300 m Gewehr in Emmen erneut Bronze im Feld A geholt. Bei den Sturmgewehrschützen erreichte die SG Lauffohr Rang 5.

Trotz Covid-19 feierte der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) in der Schweizer Gruppenmeisterschaft einen schönen Erfolg. Landesweit starteten 957 Fünfergruppen in die erste Hauptrunde. Für den von Zürich nach Emmen verlegten Finaltag qualifizierten sich 64 Gruppen in drei Kategorien. Vier Aargauer Gruppen gelang diese Qualifikation.

Als sicherer Wert erwies sich einmal mehr das Quintett der SG Aarau im Feld A mit Sportgewehren. Allerdings geriet der Medaillenanwärter aus dem Aargau schon in der ersten Runde ins Zittern. Doch Hansjörg Schmied (196 Punkte) und Rafael Bereuter (198) schossen erstklassig, womit das Team vom 14. auf den 7. Platz vorrückte, was für den Vorstoss in Runde 2 genügte. In diesem Durchgang trumpfte die SG Aarau mit dem Spitzenresultat von 972 Punkten gross auf. «Sofort abhaken und sich auf den Final konzentrieren», lautete gemäss Teamchef Jörg Fankhauser die Devise. Weil in jeder Runde bei null begonnen wird, war dies für einen erfolgreichen Medaillenkampf zentral.

«Höchstes Ziel» verfehlt

Im Final der besten vier Teams liefs nicht mehr perfekt. 962 Punkte waren für das Aarauer Quintett zwar immer noch eine gute Leistung, «aber unser höchstes Ziel haben wir nicht erreicht», kommentierte Jörg Fankhauser die Bronzemedaille. Gold ging überraschend an Schwanden vor Höri. Titelverteidiger Tafers verfehlte das Podest um fünf Punkte.

Im Feld D (Ordonnanzgewehre) war der Aargau mit Lauffohr, Gansingen und Oberkulm vertreten. Die SG Lauffohr (6. Platz) und der SV Gansingen (9.) qualifizierten sich ungefährdet für die zweite Runde. Hingegen bezahlte der SV Oberkulm an der Finalpremiere mit Rang 22 Lehrgeld. Im zweiten Durchgang gelang den beiden Aargauer Gruppen eine Steigerung, doch nur Lauffohr erreichte den Final der besten Sechs. Gansingen schied auf dem 10. Schlussplatz aus. In der Endrunde gelang Lauffohr keine weitere Steigerung. Mit 701 Punkten blieb das Fünferteam auf dem 5. Rang.

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