Wasserspringen

Brillanter Saisonabschluss von Aarefisch mit neun Medaillen

Die erfolgreiche Aarefisch-Delegation.

Die erfolgreiche Aarefisch-Delegation.

Mit vier Athleten nahm der Schwimmclub Aarefisch an den Schweizer Junioren-Sommermeisterschaften in Genf teil und kam mit der hervorragenden Bilanz von 6 Goldmedaillen und 3 Silbermedaillen bei neun Starts nach Hause.

Die 13-jährige Michelle Heimberg aus Fislisbach, die erst seit einem knappen Jahr im Wasserspringen ist, siegte vom 1-m-Brett bei den C-Mädchen in einem bis zum letzten Sprung spannenden Duell mit der gleichaltrigen Genferin Morgane Herculano. Tags zuvor wurde sie vom 3-m-Brett noch um wenige Punkte von Morgane auf den 2. Rang verwiesen.

Heimberg bewies mit diesen starken Auftritten, dass Swiss Diving mit ihr rechnen darf und auch sie sich nach dem anstehenden Übertritt in die B-Kategorien im nächsten Jahr auf internationalem Parkett in Szene setzen wird.

Dem Aarauer Noah Ludin, der seine letzten Einsätze als 11-jähriger D-Junior absolvierte, gelang es sowohl vom 1-m- als auch vom 3-m-Brett, die Goldmedaille zu ergattern und seine direkten Konkurrenten, Pierrick Schafer und Gray Botta aus Genf auf die Plätze 2 und 3 zu verweisen.

Vom 3-m-Brett ersprang er mit einer Glanzleistung und höchster Schwierigkeit (u.a. mit zweieinhalb Delphinsalti und zweieinhalb Salti rückwärts) und 226,50 Punkten ein Resultat, das in dieser Kategorie in der Schweiz noch nie erreicht wurde.

Die 15-jährige Rombacherin Carmen Gloor, die sich bereits eine Woche zuvor vom 3-m-Brett an den Junioren-Europameisterschaften in Poznan in Szene setzen konnte, holte für den Schwimmclub Aarefisch bei den B-Mädchen sowohl vom 1-m-Brett als auch vom 3-m-Brett die Silbermedaille. Geschlagen wurde sie zwei Mal von der 14-jährigen Madeline Coquoz aus Fribourg, die an den JEM mit zwei Finalplätzen brillierte.

Die 16-jährige Küttigerin Vivian Barth vermochte nach ihren Misserfolgen an den Junioren-EM in Polen zum Saisonabschluss ihr Können in Genf in sensationeller Manier zu beweisen. Mit über 400 Punkten, einem persönlichen Rekord, siegte sie bei den A-Mädchen vom 3-m-Brett. Sie schlug damit ihre direkte, zwei Jahre ältere Konkurrentin Jessica Favre, dieihren letzten Wettkampf als Juniorin zeigte.

Auch vom 1-m-Brett ersprang Barth Gold mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 370 Punkten. Zusammen mit Madeline Coquoz, ihrer Synchronpartnerin in Poznan, holte sie ihr dritte Goldmedaille, ebenfalls mit einer neuen Rekordpunktzahl für dieses Paar und somit den Schweizermeistertitel (Elite) im Synchronspringen vom 3-m-Brett.

Hätte Barth eine Woche zuvor in Poznan solche Leistungen abzurufen können, wäre sie in all ihren Disziplinen weit vorne in den JEM-Ranglisten zu finden gewesen und hätte zu einem noch besseren als dem bereits erfolgreichsten Resultat eines Schweizer Teams an Junioren-Europameisterschaften beigetragen.

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