Wenn der FC Baden mit Tempo einen Angriff lanciert, hat oftmals er seine Füsse im Spiel: Kevin Spadanuda. Der 21-Jährige wirbelt regelmässig auf dem Flügel und hat sich in der Esp-Truppe sogleich als Leistungsträger etabliert, obwohl er erst im Sommer ins Esp gestossen ist. Zuvor spielte Spadanuda beim SC Schöftland. Ausgebildet wurde er im Team Aargau.

Der Aussenläufer ist mit enormem Talent gesegnet, arbeitet aber auch hart an seinen Zielen. «Ich versuche in meinem Leben, dem Sport jeden Tag die wichtigste Rolle zu geben. Zwischen Arbeit und Training bin ich im Fitnesscenter, um meine Physis zu stärken. Viel Zeit für Freizeit bleibt leider nicht mehr», erklärt Spadanuda. «Meine Stärke liegt darin, ausdauernd an meinen Zielen zu arbeiten, um in jedem Bereich das Beste abzurufen», fügt er an.

«Ruhig bleiben ist wichtig»

So scheint es, als würde dem 21-Jährigen, der in der letzten Saison bei Schöftland noch eine Liga tiefer engagiert war, die Anpassung an die 1. Liga ziemlich leicht fallen. «Die Spiele sind viel schneller und taktischer als in den unteren Ligen. Das bedeutet, man braucht mehr Ausdauer und auch Konzentration», erklärt Spadanuda. Trotz seinem grossen Einfluss auf das Offensivspiel des FC Baden bleibt er stets bescheiden: «Ich versuche mit dem Team eine Einheit zu bilden und mit meinen Qualitäten die Mannschaft dort zu unterstützen, wo es mich braucht.»

Nach einem fulminanten Badener Saisonstart mit einer langen Phase an der Tabellenspitze trifft der FCB in der neunten Runde der Saison zu Hause auf die 2. Mannschaft des FC Winterthur, welcher sich im Tabellenmittelfeld befindet. «Wichtig ist auch in diesem Spiel die drei Punkte mitzunehmen», meint Spadanuda. «Wir sind sehr erfolgreich in die Saison gestartet und haben dank unserem Teamgeist auch in schwierigen Situation gut reagiert. Wichtig ist jetzt ruhig zu bleiben und jedes Spiel mit der gleichen Einstellung anzugehen», fügt er an. Die Partie findet am Samstag, 29. September, statt. Anpfiff im Esp ist um 16.00 Uhr.