Volleyball
Bittere Niederlage für Laufenburg-Kaisten: Züri Unterland zieht vorbei

Das NLB-Team von Laufenburg-Kaisten verliert im Kampf um den Meistertitel nicht nur drei wichtige Punkte, mit der 1:3-Niederlage müssen sie auch Rang zwei an die Zürcher abgeben.

Melanie Kägi
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Laufenburg-Kaisten machte viele Eigenfehler im Spiel. Einen stabilen Block, wie hier mit Severin Hekele (links) und Fabian Brander, fehlte oftmals im Spiel.

Laufenburg-Kaisten machte viele Eigenfehler im Spiel. Einen stabilen Block, wie hier mit Severin Hekele (links) und Fabian Brander, fehlte oftmals im Spiel.

Barbara Pfund

«Es ist eine bittere Niederlage, die sehr weh tut», sagte Spielertrainer Lucian Jachowicz. Mit der 1:3-Niederlage gegen den VBC Züri Unterland spitzt sich die Situation in der Tabelle zu. Leader Volley Schönenwerd kann seinen Vorsprung ausbauen und Laufenburg-Kaisten büsst gar einen Rang ein. Züri Unterland überholt das Fricktaler Team und liegt nun mit zwei Punkte Vorsprung auf Rang zwei. Die Playoff-Qualifikation liegt aber nahe, die Fricktaler haben sieben Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz. Um den Meistertitel mitzuspielen, wird hingegen schwierig.

Die Niederlage zeichnete sich im Startsatz noch nicht ab. Der Satz war lange ausgeglichen, Laufenburg-Kaisten nutzte aber seinen zweiten Satzball und konnte somit vorlegen. Im zweiten Durchgang vermehrten sich die Eigenfehler beim Heimteam. Sie rannten einem Rückstand hinterher, ein Einzelblock von Jachowicz führte zur erstmaligen Führung. Lange währte diese aber nicht - die Zürcher fingen an gut zu servieren und könnten Punkt um Punkt machen. Laufenburg-Kaisten fand kein Rezept, selbst Punkte zu machen und so ging der Satz mit 25:19 an die Zürcher.

Niederlage zeichnete sich bereits im Training ab

«Ich hatte das Spiel so erwartet», meinte Jachowicz. Und weiter: «Ich habe aber gehofft, dass wir besser spielen.» Der Start in Durchgang drei war optimal. Vor allem Mathias Jost, der auch zum «Beck Maier Man of the Match» gewählt wurde, konnte punkten. Laufenburg-Kaisten konnte sich ein solides Punktepolster erarbeiten und dies bis kurz vor Satzende halten. Beim Spielstand von 24:20 hatten die Fricktaler drei Satzbälle, und vergeigten es. Züri unterland nutzte seinen ersten Satzball und bauten die 2:1 Satzführung aus (26:24).

Nun war bei Laufenburg-Kaisten die Luft raus. Sie verpassten auch den Start in Durchgang vier und mussten früh einen Rückstand hinnehmen. Im Service konnten sie nicht genügend Druck aufbauen und machten ebenso viele Fehler. Gegen Schluss konnte das Heimteam nochmals etwas aufholen - gereicht hat es nicht. Mit 25:23 ging auch dieser Durchgang an die Gäste.

Jachowicz analysierte nach dem Spiel: «Die Niederlage hat sich bereits im Training angedeutet, wir haben dezimiert und schlecht trainiert und haben die Quittung von einer guten Mannschaft bekommen.» Nicht nur spielerisch war die Leistung von Laufenburg-Kaisten inkonstant. Auch mental zeichnete sich die Niederlage ab. «Wir ärgern und wahnsinnig über den Fehler und freuen uns nicht über die gewonnenen Punkte oder Spiele», so Jachowicz.

Nächsten Samstag muss er zur erneuten Wiedergutmachung kommen. Laufenburg-Kaisten tritt auswärts gegen die Appenzeller Bären an. Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Sporthalle Wühre in Appenzell.

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