Der FC Baden befindet sich mitten in den Saisonvorbereitungen. Im Kader der Erstligisten herrscht viel Bewegung: Aus beruflichen Gründen sind Paolo Ponte und Leo Rapisarda (beide United Zürich), Philipp Jäckle (Niederweningen) sowie Matthias Scherer (Schöftland) kürzergetreten und haben den Verein ebenso verlassen wie Talisson Ferreira (Old Boys), Shqiprim Thaqaj (Kosova) sowie Georges Weah (Italien). Panagiotis Papastergios weilt bis Ende August in Griechenland, während Jan Lanz verletzungsbedingt voraussichtlich die gesamte Vorrunde fehlen wird.

Abgänge kompnesiert mit alten Bekannten

Zumindest in der Offensive dürften die Abgänge mehr als kompensiert worden sein. Vom Challenge- League-Vertreter Winterthur wechselt Stürmer Rainer Bieli zum FC Baden. Der zweifache Familienvater trainiert seit dem vergangenen Donnerstag bei Baden mit und unterzeichnete den Vertrag am Dienstagabend. «Mit seinem Gesamtpaket überzeugte mich der FC Baden. Von meinem Wohnort Zufikon ist das Esp optimal erreichbar und der Verein ist sehr ambitioniert und nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe», so der 32-jährige Routinier. Der gebürtige Solothurner spielte bereits in der Saison 1998/1999 unter den Trainern Martin Andermatt und Hanspeter Latour für den FC Baden in der damaligen NLB, wo er in 20 Spielen 12 Treffer erzielte. Bereits mit 16 Jahren gab Bieli bei GC sein NLA-Debüt und erzielte in der höchsten Schweizer Spielklasse in 226 Partien für GC, Xamax, St. Gallen und Aarau 63 Tore.

Mit Nikola Marjanovic kehrt ein weiterer Bekannter aufs Esp zurück. Der 25-jährige Stürmer ging bereits von 2007 bis 2009 für die Badener auf Torjagd und nach Abstechern zu Wohlen und Rapperswil dürfte er an seiner alten Wirkungsstätte für eine verstärkte Offensive sorgen. Der 22-jährige Luca Ladner (FC Zürich) und der 24-jährige Mathias Welti vom Ligakonkurrenten Zofingen bieten Trainer Sinardo neue Alternativen im Mittelfeld.