Laufsport
Bestzeit im 7.53 Kilometer-Lauf ist kaum in Gefahr

Seit 23 Jahren steht der Streckenrekord am Gippinger Stauseelauf – auch dieses Mal dürfte er bestehen bleiben. Seit Gründung des Laufs nahmen mindestens 200 Laufbegeisterte teil. In den letzten Jahren stiegen die Zahlen sogar auf über 1000.

Fabian Tschamper
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Der letztjährige Sieger in Gippingen: Berhane Oqubit. Alexander Wagner

Der letztjährige Sieger in Gippingen: Berhane Oqubit. Alexander Wagner

Bereits zum 34. Mal findet der Gippinger Stauseelauf am Montag statt – dieses Jahr, so hofft Peter Nyffeler, ohne Regen. Die letzten drei Austragungen fanden jeweils bei garstigem Wetter statt. Der OK-Präsident sieht der Sache dennoch gelassen entgegen: «Wir haben immer viele Anmeldungen gehabt – heuer eher kurzfristige, aber trotzdem.» Seit Gründung des Laufs nahmen mindestens 200 Laufbegeisterte teil und in den letzten Jahren stiegen die Zahlen sogar auf über 1000. Das zieht auch organisatorische Konsequenzen nach sich. «Wir können die Startnummern nicht mehr per Post verschicken. Früher war dies kein Problem, doch heute müssen sich die Läufer die Nummern selbst holen, wir machen das jetzt seit drei Jahren so», erklärt der OK-Präsident.

Kurzfristigkeit. Das scheint nach Nyffeler der grösste Wandel in der Organisation des Laufs zu sein. «Früher mussten sich die Läufer bis Ende November anmelden – heute tauchen vereinzelte Spitzenläufer zehn Minuten vor dem Start auf und gewinnen das Ding auch noch», sagt er und schmunzelt.

Seit 1989 hält Peter Wirz mit 20:55 Minuten den Rekord über die 7.53 Kilometer lange Strecke. Die besten Voraussetzungen diesen zu brechen, besitzt wohl der 7-fache Champion dieses Laufes Tolossa Chengere aus Epalinges: Doch auch er lag mit seiner besten Zeit (21:59) eine Minute hinter Wirz. Selbst der letztjährige Gewinner Berhane Oqubit – seines Zeichens Geländelaufmeister beider Basel – müsste seine Siegerzeit bei einer Teilnahme um knapp zwei Minuten verbessern.

Wer zum 34. Mal an diesem Lauf teilnimmt, muss vernarrt sein in diesen Sport. Wie etwa Lokalmatador Adrian Erne: Der Spitzenläufer war immer vorne mit dabei. Dieses Jahr hatte er eine Verletzung, doch das hält ihn selbst nach der Operation nicht ab, an «seinem» Lauf teilzunehmen. Jedoch nicht in der Königsdisziplin, sondern im Walking.

Jeder Läufer bekommt als Belohnung für seine Teilnahme ein paar Laufsocken. Also falls es doch wieder nasse Füsse gibt, hat man wenigstens einen Ersatz parat.