1. Liga Classic

Beste Fussballkost trotz Murianer Niederlage

Torschütze Frédéric Schaub.

Torschütze Frédéric Schaub.

Der FC Muri verliert nach zwei Siegen in Folge gegen den Aufstiegsaspiranten Eschen/Mauren zu Hause vor 280 Zuschauern mit 2:4.

Es läuft die Schlussphase beim 1.-Liga-Spiel FC Muri gegen USV Eschen Mauren. Der Spielstand lautet 2:3. Die Liechtensteiner wanken gehörig. Der FC Muri macht Druck und kommt zu Torchancen. Der Ausgleich will aber nicht mehr fallen. Der Schiedsrichter mit einem annullierten Tor von Thomas Bigler und der linke Pfosten des Gästegehäuses nach einem Freistoss von Carmine Pascariello verhinderten den zu diesem Zeitpunkt hoch verdienten Ausgleich für die Gastgeber. Weitere Möglichkeiten hatten Tobias Müller (86.) und David Studer (87.). Das letzte Ausrufezeichen setzten die Gäste mit dem 4:2 durch Karatay (89.).

Dabei hätte vor diesen Aktionen das Resultat bereits unentschieden stehen können, ja müssen. Dominik Trost verfehlte Sekunden vor dem Pausenpfiff das gegnerische Gehäuse freistehend aus rund 12 Metern. Wenige Minuten zuvor (42.) brachte er das Heimteam mit dem 1:2-Anschlusstreffer wieder zurück ins Spiel.

0:2 nach nur 16 Minuten

Die Hoffnung auf ein positives Ergebnis war nach 16 Minuten in weite Ferne gerückt. 0:2 lautete der Spielstand. Gleich zweimal wurden die Freiämter auf dem falschen Fuss erwischt. In der vierten Minute nach einem Eckball und zwölf Minuten später nach einem mustergültigen Pass in die Tiefe. Innenverteidiger Markus Meier weiss, wo man den Hebel ansetzen muss, um solche Tor zu verhindern. «Das waren typische Unkonzentriertheiten, die müssen wir abstellen.»

Dass die Klosterdörfler mit den favorisierten Gästen auf Augenhöhe spielen können, bewiesen sie in der restlichen Spielzeit. Spätestens nach dem Anschlusstreffer vor der Pause drückten sie dem Geschehen den Stempel auf. Mitunter dank einer intakten Moral wurden die Rheintaler in die eigene Platzhälfte zurückgedrängt. Auch das zwischenzeitliche 1:3 (58.) brach die Zuversicht der Einheimischen nicht. Die Antwort folgte mit dem erneuten Anschlusstreffer von Frédéric Schaub (76.). Rico Benitos Kommentar war kurz und bündig: «Heute wurden wir für eine starke Leistung schlecht belohnt», meinte er treffend.

Die 280 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Vor den Augen des zu Spielbeginn geehrten Olympioniken Pascal Strebel wurde ihnen beste Fussballkost geboten.

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