Handball

Bern Muri ist im Cup mehr als eine Klasse besser als Suhr Aarau

Der HSC Suhr Aarau ist im Cup-Viertelfinal gegen das NLA-Team Bern Muri chancenlos. Die Aargauer gehen mit 20:32 unter. Das Turnier der Final Four findet bei den Männern somit ohne Aargauer Beteiligung statt ohne sie statt.

In der Gümliger Mooshalle lockte der Einzug ins Final-Four-Turnier um den Schweizer Cup, welches am 3. und 4. Mai gemeinsam mit jenem der Frauen in Sursee stattfinden wird. An Motivation sollte es also beim HSC Suhr Aarau nicht gefehlt haben.

Aber der BSV Bern Muri ging als Vierter der NLA natürlich als Favorit in die Partie gegen den Leader der NLB. «Bern verfügt über schnelle Flügel und damit über ein gnadenloses Konterspiel. Deshalb müssen wir überlegt und präzise abschliessen», sagte Misha Kaufmann vor dem Cupmatch. Er muss es wissen, denn er spielte ja vier Saisons für Bern, bevor er sich dem HSC Suhr Aarau anschloss.

Bern eindeutig stärker

Doch den Aargauern gelang es nicht, das umzusetzen, was sie sich vorgenommen hatten. Von der ersten Sekunde an markierten die Berner ihr Revier. Nach 7 Minuten nahmen die Aargauer bei einem 0:3-Rückstand ihr erstes Timeout. Aber es ging in diesem Rhythmus weiter. Nach dem Berner 0:4 verschoss Misha Kaufmann sogar einen Penalty.

So war das Spiel rasch entschieden und der Pausenstand von 19:9 war ein verdientes Verdikt. Zur zweiten Halbzeit kamen bei den Bernern auch ein paar Spieler zum Einsatz, die zuvor zuschauen mussten – wie der Aargauer Severin Ramseier. Der verschoss zwar gleich zweimal, aber im dritten Anlauf gelang ihm vom rechten Flügel aus das 21:11 für seine Farben.

Gegen Ende war die Luft draussen

So wuchs zwar die Tordifferenz nicht weiter an, aber die Luft war beidseits draussen. Und auch wenn Patrick Strebel das letzte Tor der Partie schoss, muss man sagen, dass der HSC Suhr Aarau etwas enttäuschte, denn er war absolut chancenlos und der BSV Bern hätte noch viel höher als mit 32:20 gewinnen können, wenn er denn mit vollem Einsatz zu Werke gegangen wäre.

Strebel sah das etwas anders: «Wir haben besser gespielt, als es das Resultat ausdrückt. Gegen körperlich starke Mannschaften haben wir aber etwas Mühe. Und wir liessen uns in der Startphase den Schneid etwas abkaufen. Als wir uns dann ans höhere Tempo gewöhnt hatten, lagen wir schon entscheidend zurück.» Schliesslich gab aber auch Patrick Strebel zu, dass noch etwas gehen muss, wenn der HSC Suhr Aarau aufsteigen will.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1